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Alice: Madness Returns
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Alice: Madness Returns - Die Rückkehr ins Wunderland

28.08.2011 / 17:02 Uhr / Julian Riefsdahl

Insgesamt elf Jahre sind mittlerweile vergangen, seit American McGee, ehemaliger Designer bei id Software, die erste Versoftung zum Märchen "Alice im Wunderland" auf den Markt brachte. Mit einer etwas anderen Interpretation der Geschichte rund ums junge Mädchen, kreierte McGee ein überraschend frisches Spiel. Der erste Teil hört auf den Namen "American McGee's Alice" und stellt das Prequel zu "Alice: Madness Returns" dar, welches nun vor ein paar Wochen erschienen ist. Ob dieses an den Charme des ersten Teils anknüpfen kann, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Startet man das Spiel, wird einem sofort ersichtlich, dass "Alice: Madness Returns" den gleichen Weg wie sein Vorgänger einschlägt. Auch nach elf Jahren plagen Alice immer noch Albträume und Schuldgefühle, da sie sich für den Tod ihrer Eltern verantwortlich fühlt. Daher haust die junge Dame auch in einem Heim mit weiteren "Problemkindern", wo sie psychologische Hilfe bekommt. Ebenfalls unverändert findet der Spieler auch das Wunderland vor, in dem sich einst skurrile und farbenfrohe Landschaften sowie nicht minder seltsame Wesen befanden. Bedingt durch Alices kaputtes Wesen hat sich allerdings all diese Pracht in ein Meer von Leid und Gewalt verwandelt. Somit liegt es an euch, Alice bei der Beseitigungs ihrer Probleme zu helfen und für Frieden im Wunderland zu sorgen.

Eingeführt werdet ihr in das Spiel mit einer kurzen Sequenz, die noch einmal die Geschehnisse rund um Alice wiedergibt. Vor elf Jahren verstarben Alices Eltern, wofür sie sich selbst die Schuld gibt und seitdem sie heftige psychische Probleme plagen. Jedoch kann man ihr auch in der dafür vorgesehenen Anstalt nicht helfen, weshalb ihr Zustand unverändert bleibt. Nach einer kurzen Einführung in die Steuerung macht ihr euch also auf zu einem Spaziergang im kleinen Dorf, wo ihr allerlei merkwürdige Bewohner trefft und schnell klar wird, dass hier niemand so wirklich normal ist. Einige Dialoge später, findet ihr euch auch schon im Wunderland wieder, welches auf den ersten Blick sehr harmonisch erscheint.

Im Laufe des Spiels werdet ihr immer wieder Passagen außerhalb des Wunderlandes erleben, welche schließlich die Handlung rund um Alice etwas vorantreiben und euch Hintergrundinformationen bieten. Da ihr des öfteren neue Ecken des Wunderlandes kennenlernt, gestaltet sich auch das Leveldesign sehr abwechslungsreich. So seid ihr mal in Wäldern, dann wieder in eisigen Tunnelgängen und wieder ein anderes mal in rostigen Fabriken unterwegs. Hier spürt man im übrigen auch den kreativen Einfluss McGees. Weniger abwechslungsreich gestaltet sich jedoch leider das Missionsdesign, weshalb ihr ständig die gleichen Aufgaben bekommt, was bei den teils doch sehr langen Touren den Spielspaß etwas hemmt.


1 2 Fazit

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Kommentare

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Marc
Ja, das "Bundle" ist sicherlich 30 Euro wert. Madness Returns ist Durchschnitt, aber lange noch nicht schlecht. Und wer Teil 1 noch nicht kennt, bekommt sowieso mehr fürs Geld.

29.08.2011 / 11:41 Uhr / Marc

Gabumon
Ja, aber eher wegen dem Vorgänger, der ist nämlich richtig gut

29.08.2011 / 00:51 Uhr / Gabumon

Paul
Ist es - inklusive Vorgänger - seine 30€ wert, ja oder nein?

28.08.2011 / 23:04 Uhr / Paul

Gabumon
Dem Stimme ich zu, leider machen die Mängel das Spiel so ziemlich kaputt, vor allem das Missionsdesign ist einfach nur öde. Schade der Titel hatte Potential

28.08.2011 / 17:45 Uhr / Gabumon

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