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Double Fine Happy Action Theater
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Double Fine Happy Action Theater - Mehr Demo als Spiel

09.02.2012 / 11:48 Uhr / Marc Friedrichs

Mit Spielen wie "Psychonauts" oder "Brütal Legend" hat sich Entwickler Tim Schafer einen gewissen Namen erarbeitet. Nun schickt er mit seinem Team ein neues Xbox Live Arcade-Game für Microsofts Gestensteuerung Kinect ins Rennen: "Double Fine Happy Action Theater". Was der Titel taugt, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

Zugegeben: im Vorfeld hatte ich mich mit "Double Fine Happy Action Theater" nicht beschäftigt. Insofern war ich dann beim Spielstart auch etwas überrascht, denn eigentlich ist der als Spiel verkaufte Titel gar kein richtiges Spiel. Man könnte es eher als Tech-Demo verstehen, die die Möglichkeiten von Kinect aufzeigt.

Zurück zum Spielstart. Man wird von einer kleinen Videosequenz begrüßt und danach sofort ins kalte Wasser geworfen – bzw. vielmehr in ein Meer aus Luftballons. Auf dem Bildschirm sieht man sich und seine Mitspieler (insgesamt dürfen vier Personen offline mitmachen) im eigenen Zimmer. Doch im Gegensatz zur Realität ist das Zimmer auf dem Bildschirm mit unzähligen Luftballons gefüllt. Es erinnert etwas an einen Kindergeburtstag, man kann Ballons auf dem Fußboden wegkicken und mit den Händen zum Platzen bringen. Ein richtiges Ziel, welches man als Spieler verfolgen muss, gibt es dabei nicht. Hat man einige Augenblicke mit den Ballons herumgetobt, fällt der Vorhang und eine neue Szene beginnt. Hier wird man dann auch erstmals darüber informiert, dass man mit den Trigger-Tasten die insgesamt 18 Szenarios durchblättern und mit Start oder Back ins Menü wechseln kann.

So wird man dann vom einen Minispiel ins andere geleitet, wobei die Langzeitmotivation bei allen Szenarios ehrlich gesagt nicht wirklich gegeben ist. Um jemanden die Möglichkeiten von Kinect zu demonstrieren, ist "Double Fine Happy Action Theater" bestens geeignet. Aber ob man nun z.B. mit Ballons spielt, faxen in einem Aquarium macht, sich in einem Taubenschlag als Sitzgelegenheit für gefiederte Tiere anbietet oder durch Lava im eigenen Wohnzimmer stapft: auf Dauer ist das etwas langweilig.

Sicherlich, es gibt auch durchaus witzige Szenen. Etwa wenn man als Riese Hochhäuser zum Einsturz bringt und sich prompt als Monster tituliert als Aufmacher einer Zeitung wiederfindet. Oder wenn man plötzlich als Figur in Spielen wie "Space Invaders" oder "Breakout" auftaucht. Aber ob dies dann 800 Microsoft Points wert ist – immerhin fast 10 Euro – darf dann doch mal infrage gestellt werden.

Technisch muss sich "Double Fine Happy Action Theater" dagegen keine Kritik gefallen lassen. Die Kinecteinbindung funktioniert wunderbar und die Steuerung durch das Spiel erfolgt fehlerlos. Schön ist vor allem, wie das Spiel die Tiefe des Raums erkennt: bei den bereits angesprochenen Ballons z.B. liegen bzw. fliegen diese nämlich vor und hinter dem Spieler herum. Hier erkennt Kinect genau die Position der spielenden Personen. Und auch Gegenstände im Zimmer werden einwandfrei ins Spiel eingebunden. So kann man auch mit einem Kissen nach den virtuellen Ballons werfen. Und auch Sofa und Pflanzen im Zimmer werden z.B. bei einem Kältespiel korrekt auf dem Bildschirm mit Schnee bedeckt.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
Download: Xbox Store

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09.02.2012 / Double Fine Happy Action Theater im Kurztest 19.01.2012 / Arcade-Spiel von Tim Schafer

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