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Virtua Fighter 5
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Virtua Fighter 5 - Schlagkräftige Argumente

31.10.2007 / 19:29 Uhr / Patrick

Nun ist es endlich soweit. Durften sich vorher nur stolze Besitzer einer Playstation 3 an Segas Virtua Fighter 5 erfreuen, so können nun auch Xbox 360 Besitzer an der virtuellen Kampfkunst teilhaben. Wer dabei aber denkt, dass es sich hierbei um eine simple 1zu1-Umsetzung der PS3-Version des Spiels handelt, irrt sich gewaltig. Denn Sega hat nicht geschlafen und die Zeit genutzt, einige Verbesserungen in das Spiel mit einfließen zu lassen. Ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Wie gesagt, im Gegensatz zur bereits im März erschienenen Playstation-Version hat sich eine Menge getan: So prügeln sich eure Charaktere in überarbeiteten Arenen und das in vollem Anti-Alaising. Sicherlich die beste Neuerung ist, das Sega dem Spiel nun einen Onlinemodus spendiert hat, der auf der PS3 ganz gefehlt hat. Hier dürft Ihr euch über Xbox Live mit Freunden aus der ganzen Welt messen.

Virtua Fighter 5 kommt mit einer All-Star-Besetzung von insgesamt 17 Kämpfen daher - darunter 15 Charaktere der Vorgänger sowie zwei brandneue Kämpfer: El Blaze und Eileen. Das Spiel selbst läuft perfekt mit 60 Bildern butterweich über den Bildschirm. Hier läst sich auch erkennen, dass an den ein und anderen Arenen noch ordentlich nachgearbeitet worden ist. So sind diese jetzt viel belebter und mit schönen Effekten wie zum Beispiel Nebel unterlegt worden. Dieses verbessert die ohnehin schon sehr gute Atmosphäre in den Kampfarenen nochmals um einiges. Einzig die ausgeführten Moves wirken etwas langsam in der Ausführung. Dies liegt aber auch an der Komplexität der Steuerung. Dazu aber gleich noch mehr. Die Soundkulisse ist dem ganzen sehr gewachsen und kommt gerade auf 5.1 Surround richtig satt rüber. Einzig die Soundkulisse in den Menüs läst hier ein wenig zu wünschen übrig. Hier hört man wieder die Sega-typischen Sounds, die eher etwas dünn daher kommen und in fast alles Spielen des Herstellers zu finden sind.

Das Kampsystem hat nun ein "Offensive Move"-System spendiert bekommen. Dieses ermöglicht euch, eure Gegner von der Seite sowie auch von hinten zu attakieren. Der wohl für Einsteiger wichtigste Modus wird aber wohl der Trainingsmodus im Dojo sein. Hier können die zahlreichen Moves perfekt erlernt werden. Dies ist zwar sehr mühsam allerdings dringend erforderlich, wenn ihr in den zahlreichen Arenen euren Mann stehen wollt.

Im Questmodus dürft ihr euch dann Geld verdienen, mit der ihr euch später Kleidung und weitere Charaktere freischaltet. Zur Hochform läuft Virta Fighter 5 natürlich im "Versus Mode" auf, wo ihr euch mit euren Freunden an der heimischen Konsole oder via Xbox Live messen könnt. Wobei beim Letzteren zu bemerken ist, dass die Kämpfe absolut flüssig und lagfrei laufen. Hier hat Sega also noch mal ganze arbeit geleistet.

Zum Handling in Virtua Fighter 5 sei gesagt, "Übung macht den Meister". Die Steuerung ist punktgenau und die Tastenkombinationen müssen zeitgenau ausgeführt werden, um in den Genuß der ganzen Spezialattacken zu kommen. Hier ist nicht nur überhastetes Drücken der Knöpfe wie im Genrekonkurrent Dead or Alive 4 erforderlich, sondern präzieses Timing gefragt. Zum Erlernen dieser komplexen Moves eignet sich hierfür das Dojo, in dem ihr einige Zeit verbringen solltet, da der Schwierigkeitsgrad in höheren Spielstuffen stetig zunimmt und auch für Hardcorezocker des Games eine erhebliche Herausforderung darstellt.

Nicht nur aufgrund der eher geringen Konkurrenz wie Soul Calibur IV, Dead or Alive 4 oder Def Jam Icon, sondern wegen seiner Klasse steht Virtua Fighter 5 für uns auf dem Genrethron. Auch wenn die Steuerung im Vergleich zur Konkurrenz etwas anspruchsvoller gestaltet wurde und das Spiel auch nicht mit einer Geschwindigkeit aufwartet, wie wir es von Dead or Alive 4 kennen, so macht Virtua Fighter 5 dies mit einem sonst fast perfektem Gameplay, einer wunderschönen, flüssigen Grafik und dem in der Playstation-Version noch nicht vorhandenen Onlinemodus dicke wieder weg.


1 Fazit

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