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Epos H3Pro Hybrid - Alle guten Headsets sind drei?

Nach dem H3 und dem H3 Hybrid hat der dänische Hersteller Epos vor kurzem das H3Pro Hybrid für Konsolen und PC/Mac in den Handel gebracht. Für eine Menge Geld bietet man hier zusätzlich ANC und eine Wireless-Funktion - diese aber nicht für alle Spieler.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

26.04.2022, 16:57 Uhr

Die anderen beiden Varianten hatten wir hier ja letztes Jahr bereits besprochen: Das Epos H3 ist ein kabelgebundenes Headset und die UVP liegt mittlerweile bei 100 Euro, der Marktpreis bei ca. 90 bis 95 Euro. Das Epos H3 Hybrid bietet zusätzlich Bluetooth und kostet in der UVP 180 Euro, man bekommt es im Handel aber bereits schon für etwa 150 bis 160 Euro. Nun also zusätzlich das H3Pro Hybrid, welches zusätzlich ANC (Active Noice Cancellation, also eine aktive Geräuschunterdrückung) sowie eine Wireless-Funktion bietet. Dafür verlangt der Hersteller in der UVP 280 Euro, also 100 Euro mehr als beim H3 Hybrid. Die schwarze Version (Sebring Black) ist schon seit ein paar Wochen erhältlich, ab heute stehen zusätzlich die Farben Ghost White und Racing Green zur Verfügung. Anfängliche Verbindungsprobleme sollen zudem durch eine neue Firmware (Version 1.3.3) behoben worden sein, die ggf. auf der offiziellen Homepage des Herstellers heruntergeladen werden kann.

Wer das H3Pro Hybrid nutzen möchte, kann dafür an Konsole und PC/Mac das 3,5mm Audiokabel verwenden, am Rechner lässt sich das Headset auch via USB-Kabel betreiben. Neu dabei ist ein USB-Dongle, mit dem man die H3-Familie erstmals auch richtig kabellos nutzen kann - zumindest an PC und PlayStation. An der Xbox funktioniert dies leider nicht. Schade. Wieder an Bord ist auch Bluetooth. So kann man das Headset dank des abnehmbaren Mikrofonarms auch als Kopfhörer unterwegs verwenden oder Bluetooth im Parallelbetrieb nutzen: So lässt sich das Headset normal beim Spielen verwenden und man kann zeitgleich bspw. auf spezielle Chat-Apps zurückgreifen, die auf dem Smartphone installiert sind. Über Bluetooth lässt sich das H3Pro Hybrid zudem komplett am PC mit allen Headsetfunktionen nutzen, falls man für Kabel bzw. Dongle keinen USB-Steckplatz mehr frei hat.

Wenn man sich den Preis in Höhe von 280 Euro anschaut, ist man natürlich in der Ober- bzw. Premiumklasse unterwegs. Und das spürt man. Die Verarbeitung, Haptik und Materialanmutung lassen keine Wünsche übrig, selbst Kunsttoff fühlt sich hier sehr wertig an. Das Headset ist zudem äußerst stabil und macht nicht den Eindruck, dass es schnell kaputt gehen könnte. Sollten die Ohrhörer nach einiger Zeit Spuren der Abnutzung aufweisen, kann man sie genauso wie den Mikrofonarm direkt bei Epos nachbestellen. Sehr gut. Apropos Ohrhörer: Der Tragekomfort ist sehr hoch. Die Polster bestehen aus einer Art Velours-Stoff (an den Seiten aus Kunstleder) und sorgen dafür, dass das Headset auch nach mehreren Stunden nicht an den Ohren drückt.

Der Klang des H3Pro Hyrbrid ist in Sachen Höhen und Tiefen sehr ausgewogen, wenngleich er nach eigenem Geschmack etwas mehr Bass vertragen könnte. PC-Spielern wird das egal sein, mit der Epos Gaming Suite Software kann man den Klang justieren. Eine ähnliche App für Konsolen gibt es dagegen nicht, sodass man hier mit dem Standardsound leben muss - und kann. Das Mikrofon verfügt über einen Filter, sodass Stimmen klar bei den Mitspielern ankommen. Dieser entfernt Hintergrundgeräusche, sorgt aber auch für das bekannte "Flugzeugkapitänsdurchsagen-Feeling". Das ANC arbeitet beim H3Pro Hybrid ordentlich und ist mehr als ausreichend, auch wenn es womöglich mit sehr guten ANC-Kopfhörern von Bose oder Sony nicht mithalten kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man hier für den wenn auch hohen Preis von 280 Euro eine Menge geboten bekommt: die Verarbeitung ist exzellent, Klang und Mikrofon sind gut bis ordentlich und auch die aktive Geräuschunterdrückung kann überzeugen. Für Xbox-Spieler lohnt das Epos H3Pro Hybrid indes nur, wenn man genau für dieses ANC 100 Euro Aufpreis gegenüber dem H3 Hybrid zahlen möchte. Kabellos ist das Headset mit Microsofts Konsole nicht nutzbar, der restliche Umfang entspricht dem H3 Hybrid. Wer auch auf Bluetooth verzichten kann, bekommt mit dem einfachen Epos H3 wohl das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Dieses unterscheidet sich in den Punkten Verarbeitung, Klang und Mikrofon nicht vom teuren Epos H3Pro Hybrid.

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26.04.2022, 16:57 Uhr

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