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WRC FIA World Rally Championship 4 - Auf und nieder immer wieder

21.10.2013 / 13:39 Uhr / Jens Fischer

Wenn dieses Spiel erscheint, hält mich nichts mehr auf meinem Platz. "WRC" war eines meiner ersten Testspiele und landet seitdem zuverlässig jeden Herbst in meiner Xbox 360. Zu meinem Leidwesen erwies sich die Serie aber als äußerst wechselhaft. Während der erste Titel bei mir eine gewisse Nostalgie verursacht und der zweite eine deutliche Verbesserung darstellt, hatte ich beim dritten das Gefühl, es ginge wieder bergab. Die Qualität der Spiele ist eine Rallye für sich. Ob uns mit Teil 4 wieder ein steiler Anstieg bevorsteht oder eher ein Absturz, erfahrt ihr in unserer Preview.

Die jetzt erhältlich "WRC 4"-Demo konzentriert sich voll auf Rallyes – zwar sieht man im Menü auch die ganzen anderen Punkte wie die Karriere, einen Blick hineinwerfen kann man aber nicht. Stattdessen darf man genau ein Auto, ein Land und eine Etappe wählen. Die größte Demo ist dies also nicht gerade und zu allem Unglück hat man auch noch eine ungünstige Strecke für die Anspielversion gewählt. Die Faszination Rallye lebt davon, dass man ein viel zu schnelles Auto durch ein Gelände bringen muss, dass eigentlich überhaupt nicht für Autos geeignet ist. Haarnadelkurven sind dabei der größte Feind und verlangen einige Übung. In Italien, wo man bei dieser Demo fährt, bestehen die ersten 500 Meter aber nur aus Haarnadelkurven. Wer das Spiel so kennenlernt, verliert natürlich nach wenigen Sekunden die Lust.

Das Fahren fühlt sich zudem ziemlich schwammig an. Auf dem Kies rutsch man durch die Gegend als säße man in einem Boot auf rauer See. Dadurch sind die Strecken zwar sehr herausfordernd, aber das Fahrgefühl ist längst nicht so schön wie bei der Konkurrenz. Auch die Sprünge und Kollisionen wirken nicht unbedingt physikalisch korrekt.

Wenig Lust macht auch die Grafik, seit jeher der größte Schwachpunkt der Serie. Traurigerweise habe ich nicht das Gefühl, es hätte sich in den letzten Jahren irgendetwas ernstlich verbessert. Büsche, Boden, alles sieht viel zu eckig, eindimensional und tot aus, auch der aufgewirbelte Staub überzeugt nicht. Das drückt auf die Atmosphäre. Der Sound ist zwar besser gelungen und zieht Strecke, Auto und den Zustand des Autos gut mit ein, drückt aber nicht. So hört man zwar nach einigen Überschlägen gerne die Kupplung kreischen und den Kies spritzen, aber man fühlt sich dem Motor nicht nahe genug. Etwas mehr Arbeit an der Technik hätte sicher nicht geschadet.


1 Fazit

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