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Silent Hill: Homecoming
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Silent Hill: Homecoming - Schaurige Rückkehr

23.02.2009 / 13:55 Uhr / Kevin Dylong

Alex, der einst ein Soldat war, ist zurückgekehrt in seine Heimatstadt Silent Hill. Auf der Suche nach seinem kleineren Bruder Joshua begegnet er vielen alten Gesichtern aber auch neue Kreaturen werden ihn auf seiner Reise begleiten. Mit alltäglichen Gegenständen und Waffen ausgestattet, macht er sich für sein größtes Abenteuer auf den Weg. Mit "Silent Hill: Homecoming" geht die Grusel-Spielreihe in die nächste Runde. Was uns in diesem Spiel alles erwartet und welche Dinge uns bevorstehen, lest ihr in unserem Review.

Alex Sheperd, der Hauptspielcharakter, wacht auf und schaut sich um. Rechts und links von ihm sind Räume, in denen Menschen exekutiert werden... und da, ein kleiner Junge, sein Bruder? Völlig aus der Fassung, betrachtet er seine Lage. Ein Arzt schaut sich den Patienten an und begibt sich aus dem Raum. Plötzlich hört man Schreie, Blut spritzt an ein Fenster und eine Leiche wird weggeschleppt. Als ihr euch aus den Schnallen befreien könnt, geht's auch sofort los ins Geschehen. Ihr versucht euren Bruder zu befreien, dafür bräuchte man leider einen Sicherheitscode, den ihr nach einigen Minuten in verlassenen Räumen des Krankenhauses findet - genauso wie eine Waffe, das Kampfmesser. Nach diversen Versuchen, euren kleinen Bruder Joshua zu erwischen, begegnet ihr das erste mal einer "kranken Schwester", nein, einer bösartigen Kreatur, welche euch versucht anzugreifen: Als ihr am Ende eines Ganges in einen Aufzug steigt, seht ihr noch durch den sich schließenden Tür-Schlitz ein Schwert auf euch zukommen. Die Tür des Aufzuges schließt sich, Glück gehabt? Plötzlich dringt das Schwert in den Aufzug ein...

Alles nur ein Albtraum? Eher nur der Anfang. Aufgewacht in einem Truck fahrt ihr in Richtung Silent Hill, die Stadt, die durch etwas Außergewöhnliches, etwas Böses beherrscht wird. Angekommen in eurem Haus, trefft ihr zunächst auf eure Mutter, die versucht hat, sich mit einer alten Pistole das Leben zunehmen. Und so geht die Story von "Silent Hill: Homecoming" munter weiter. Ihr sucht euren Bruder, bekommt ihn aber nicht zu fassen. Während dessen begegnet ihr allerlei Leuten, die euch bei der Suche helfen und euch mit neuen Ausrüstungsgegenständen unterstützen.

In den USA ist "Silent Hill: Homecoming" schon seit einiger Zeit erhältlich, nun erscheint der Titel endlich auch in Europa - in Deutschland sogar erst am 20. März. Bei der US-Version gab es immer wieder Kritik bezüglich der Grafik. Bei den Zwischensequenzen sieht diese nämlich alles andere als toll aus. Leider hat sich daran in der EU-Version nichts geändert. Das ist vor allem deswegen verwunderlich, weil die eigentlichen Spielpassagen deutlich besser aussehen und nicht so grobpixelig daherkommen. Doch auch hier ist das Potenzial begrenzt. Die Räume sind meist dunkel und werden nur von eurer Taschenlampe beleuchtet. Obwohl man nicht viel in dunklen Ecken und Gassen betrachten kann, sehen die Gegenden detaillierter aus als in den Zwischensequenzen. Trotz guter Effekte wird die Optik aufgrund der grauen Tristesse aber schnell langweilig. Viel Abwechslung gibt es nicht. Erfreulicher Weise sehen die Animationen dafür regelrecht gut aus. Besonders die Attacken der Gegner wirken richtig realistisch.

Wo es bei "Silent Hill: Homecoming" an der Grafik hapert, wird beim Sound alles richtig gemacht. Erfreulicher Weise ist Akira Yamaoka wieder für dem einzigartigen Sound verantwortlich. Er konnte schon in früheren Teilen der "Silent Hill"- Spielreihe beweisen, was er aus Kulisse und Sound alles herausholen kann. Orte die man langsam passiert, werden durch Geräusche von Tieren oder von Gegenständen untermalt und schaffen es, die Atmosphäre in eine düstere und gruselige Stimmung zu verwandeln. Besonders mit einer entsprechenden Dolby-Surround-Anlage bekommt man eine tiefgehende und beängstigend gute akustische Untermalung geboten.

In Sachen Gameplay ist "Homecoming" anders als Konkurrenzspiele. Die Spielmechanik bringt den gewünschten Effekt und verhindert das sogenannte "Button-Mashing". Wer den Gegnern die Stirn bieten will ohne sich zu verletzen, muss auf seine Bewegungen achten. Hierbei zählt vor allem das richtige Timing. Versucht euer Gegner euch anzugreifen, könnt ihr geschickt mit einer Taste ausweichen und erneut versuchen, ihn zu attackieren. Wiederholt ihr diese Prozedur zwei- bis dreimal, habt ihr euren Gegner beseitigt. Aber nicht nur das Ausweichmanöver spielt eine wichtige Rolle, auch die Waffenauswahl an sich ist in "Silent Hill: Homecoming" das A und O. Nehmt ihr bei Gegnern, die euch schnell attackieren, schwere Gegenstände zur Verteidigung, werdet ihr schnell euer Todesurteil unterschreiben. Deswegen sollte man darauf achten, dass man bei den Situationen die richtige Waffe auswählt.

Bei langsamen Gegnern, die euch nicht so schnell attackieren können, dürft ihr schon einmal zur Axt oder Rohrstange greifen. Aber bei Hunden oder Krankenschwestern, die selbst mit einem Messer ausgestattet sind, braucht man eine Waffe, die schnelle Combos ermöglicht. Combos? Ja, wie gesagt bietet "Homecoming" kein Button-Mashing, hier müsst ihr versuchen, eure Gegner gezielt mit richtigen Combos zu töten. Dabei benötigt ihr nur zwei Knöpfe. Einmal die Taste für leichte, aber schnelle Attacken und einmal die Taste für langsame, aber effektive Attacken. Mit optimalen Combos und guten Ausweichmanövern könnt ihr geschickt eure Gegner überlisten und euch so den Sieg sichern. Es gibt aber noch eine andere Art, Gegnern auszuweichen. Da diese Licht und Lärm scheuen, helfen einem die eigene Taschenlampe sowie das Funkgerät oft weiter.

Neben dem Kampf ums nackte Überleben müssen in "Silent Hill" natürlich auch wieder jede Menge Rätsel gelöst werden. Zwar haben diese durchaus hin und wieder Herausforderungen zu bieten, jedoch sollte man nicht immer auf Originalität hoffen. Hat man alle Gegner besiegt und alle Rätsel gelöst, sind ca. acht Stunden Spielzeit vergangen. Dann wird man mit einer Endsequenz belohnt, die ihr im Spiel selbst beeinflussen könnt. Welches Ending euch gezeigt wird, ist von drei Situationen abhängig, in denen ihr euch für eine gewisse Option entscheiden müsst. Bringt ihr eure Mutter um? Verzeiht ihr eurem Vater? Helft ihr dem Wheeler? Wer also wirklich alle möglichen Endsequenzen sehen möchte, muss das Game mehrmals durchspielen.

Ein kleiner Hinweis am Ende: Die deutsche Version von "Silent Hill: Homecoming" ist der Zensur zum Opfer gefallen und kommt stark gekürzt daher. Ob nun zurecht oder nicht, sei mal dahingestellt. Mit blutigen Szenen geizt das Spiel aber definitiv nicht und gehört daher auch nicht in die Hände von Minderjährigen.


1 Fazit

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23.02.2009 / Der fünfte Teil der Reihe im Test

Kommentare

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Master_leo_chief
Also am Anfang ist es extrem langwelig. Aber ab ____SPOILER_____Kapitel 4-5 geht's dann richtig los bist dann ganze Zeit unterwegs erst im Haus danach Polizeistation , Gefängis und so weiter.

SPOILER ENDE :D = D

Also ein Plfichtkauf nur für Grusel-Fanatiker :) = Smile

23.02.2009 / 20:13 Uhr / Master_leo_chief

PadishahWND
interessanter Test, evtl. sollte ich es doch mal anspielen. Nur das "wenig Abwechslung" schreckt mich ab.

23.02.2009 / 20:04 Uhr / PadishahWND

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