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Colin McRae: Dirt 2 - Über Stock und Stein

02.10.2009 / 13:12 Uhr / Kevin Dylong

Im Juni 2007 erschien mit "Colin McRae: Dirt" eins der erfolgreichsten Rally-Spiele überhaupt. Dass "Dirt" nach diesem großen Erfolg einen Nachfolger braucht, war keine Frage, jedoch war man sich bei Codemasters nicht ganz einig, wie man das Spiel noch perfektionieren sollte. Wenn das mal kein Luxusproblem ist! Nun ist es soweit: Um den Schlamm und Dreck noch einmal schön großflächig aufzumischen, ist vor kurzem "Dirt 2" erschienen. Wir haben das Spiel ausgiebig getestet und werden euch im folgenden Review alle Einzelheiten des Spiel präsentieren.

Laute Musik ertönt im Hintergrund und ihr werdet als Neuling in den Rennsport geworfen. Nachdem ihr einige Einstellungen wie den Schwierigkeitsgrad übernommen habt, werdet ihr direkt an den Start geschoben und das Gefühl von Ahnungslosigkeit macht sich breit. Denn mehr Möglichkeiten oder Einstellungen werden euch nicht geboten – aber hey – das Spiel fängt erstmals an! Die Ampel leuchtet erst rot und plötzlich geht mit dem Start-Signal und dem Farbwechsel der Ampel von rot auf grün das Rennen los. Euer Subaru Impreza ist voll ausgestattet mit allem möglichen Zubehör - jedenfalls sollte euch dieser Wagen eine Ehre sein, denn Colin McRae hat ihn für euch warm gefahren!

Das Hauptmenü von "Dirt 2" ist in einem witzigen Stil gehalten worden, was nicht heißen soll dass es unpassend ist. Denn Langweile beim Ladebildschirm tritt bei diesem Spiel überhaupt nicht auf. Die Tour ist der Hauptkern des Spiels. Sie ist eine wunderschöne Mischung aus Rally-Simulation und Arcade-Rennen, die euch viel Abwechslung bietet. In der Solokarriere könnt ihr euch schnell die nötigen Dollar verdienen und euch die besten Wagen aus jeder Klasse kaufen. Aber genug Geld und viele Autos heißt nicht, dass ihr bei "Dirt 2" schon alles gesehen habt. Das Spiel prahlt mit über 100 Events auf der ganzen Welt – Wüste in Kalifornien, Schotter-Rallye durch Kroatien, Stadtkurse in London und Tokio, Dschungel in Thailand und noch mehr sind zu besichtigen.

Abhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad dürft ihr bis zu fünf Mal pro Rennen die Zeit anhalten und die Uhr einige Sekunden zurückdrehen, sodass ihr nach einem Crash eine zweite Change bekommt. Das heißt, dass beim zweiten Rundgang einfach etwas mehr Bremsen angesagt ist oder der Wagen beim Sprung in die Richtige Position zu bringen ist. Wer die Rückspulfunktion zum richtigen Zeitpunkt effektiv einsetzen kann, sollte keine Probleme fürs Weiterkommen in der Karriere haben.

Die Liebe zu den Rennkursen im Bereich des Singleplayers hat sich gewaltig gesteigert. Unzählige Modi werden individuell jeden Spieler ansprechen. Neue Modi wie "Raid" oder "Gate Crash" sind leicht erklärt. Ein Video wird kurz vor dem Rennen eingeblendet und erläutert euch die grundlegenden Eigenschaften des Rennens. Jedoch ist dies leichter gesagt als getan, das Erreichen des Ziels mit dem ersten Platz gelingt nicht immer. Außerdem warten auf den Strecken viele kleine Gemeinheiten wie Wasserlachen oder große Hügel auf euch, die einen schnell neben die Spur bringen können. Außerdem gibt es aber natürlich auch die Standard Rennen des Rally-Sports, bei denen jeder zeitversetz eine Strecke fährt und derjenige mit der besten Zeit das Rennen gewinnt.

Kommen wir nun zur technischen Seite. Ein kleines Highlight kann man bei "Dirt 2" schon erwarten, denn das Spiel strotz mit seiner Grafik und dem technischen Aufwand. Die Außenwelt sowie das Cockpit wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Aber auch Kleinigkeiten fallen sofort auf und begeistern den Spieler immer mehr. Wenn man z.B. über Wasser fährt, spritz es direkt an die Scheibe und die Scheibenwische aktivieren sich automatisch. Aber auch das Schadensmodell kann sich sehen lassen. Schäden entstehen relativ schnell und bewirken, dass aus dem Arcade-Rennspiel etwas mehr Realismus gekitzelt wird. Und wer hätte gedacht, dass sich selbst Kleinigkeiten wie Lens-Flare-Effekte so schön darstellen lassen, dass man nicht umhin kommt, sie zu loben. Wenn man von so viel Schönheit und detailreicher Umgebung umgeben ist, möchte man eigentlich gar nicht ins Cockpit wechseln. Zwar ist dieses ebenso mit vielen Details versehen, trotzdem versperrt diese Ansicht einfach nur die Sicht auf die hübsche Landschaft. Andererseits ist diese Perspektive wirklich fordernd und entschädigt ein wenig, dass dieses "Colin McRae" jetzt mehr Arcade denn Simulation ist.


1 Fazit

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02.10.2009 / Rally-Racer im Test

Kommentare

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Marc
Wenn man ehrlich ist, ist die Serie schon lange keine Sim mehr...

08.10.2009 / 11:08 Uhr / Marc

Black Falcon360
Schade, dass hier wieder Arcade und Simulation verwechselt werden. Dirt 2 ist um Welten realistischer in Sachen Fahrverhalten als Dirt 1....

02.10.2009 / 20:01 Uhr / Black Falcon360

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