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Child of Eden
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Child of Eden - Schärfe deine Sinne

19.06.2011 / 20:05 Uhr / Marc Friedrichs

"Child of Eden" entführt die Spieler in eine bizarre Spielwelt. Was der Titel sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Child of Eden

Mit "Child of Eden" hat Ubisoft jetzt ein Spiel auf den Markt gebracht, dass in erster Linie auch durch seinen künstlerischen Anspruch überzeugen soll. Die Entwickler von Q Entertainment mit dem japanischen Kult-Designer Tetsuya Mizuguchi an deren Spitze haben auf diese Weise schon mit "Rez" die Kritiker überzeugen können, ansonsten jedoch eher einen kommerziellen Flop gelandet. Ob "Child of Eden" ein ähnliches Schicksal droht, erfahrt ihr in unserem Test.

"Child of Eden" ist ein Spiel, welches man im Grunde nur sehr schwer rezensieren kann. Das fängt schon bei der Story an: Im Spiel findet man sich inmitten eines Kampfes um das sogenannte "Project Lumi" wieder. Damit soll eine menschliche Persönlichkeit, ein unglückliches, im All geborenes Mädchen, innerhalb von Eden, dem künstlichen Kollektivgedächtnis der Menschheit und inoffizieller Nachfolger des heutigen Internets, reproduziert werden. Kurz vor dem Abschluss des Projekts dringt ein unbekannter Virus in das System ein und droht den Wunsch des Mädchens, einmal die Erde besuchen zu dürfen, ein Ende zu setzen. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, Eden zu retten und ein Zeichen für Frieden und Hoffnung zu setzen.

Schon jetzt sollte jedem Leser klar sein, dass "Child of Eden" kein gewöhnliches Spiel ist. Und wirft man einen ersten Blick auf das Geschehen, wird dies durch eine äußerst abstrakte Optik auch sofort bestätigt. Ähnlich wie in "Rez" lässt sich auch das aktuelle Werk der Schöpfer auf keine Genre-Konventionen ein. Irgendwie kann man den Titel am besten als eine Mischung aus virtuellem Kaleidoskop und Rail-Shooter bezeichnen. Denn mehr ist der ganze Spaß im Grunde nicht.

Wie auf Schienen folgt man dem Spiel durch eine Welt voller bunter Farben und wird dabei durch elektronische Rhythmen begleitet, die sich dem Takt der Schießeinlagen anpassen. Esoterik trifft auf LSD-Abenteuer. Schon nach wenigen Spielminuten vergisst man beinahe, dass man ein Spiel spielt. Der Controller bedient sich fast von alleine, gegnerische Objekte werden fast mühelos markiert, bunte Schüsse werden abgefeuert und Ziele verglühen in einem bizarren Pixelfeuerwerk. Der Spieler ist dabei mehr Dirigent und Komponist anstatt ein Akteur im klassischen Videospiel-Sinn.


1 2 Fazit

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Kommentare

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Jens F.
Jetzt bin ich endlich auch mal dazu gekommen, dass Spiel zu testen, und nach der ersten Stunde Spielspaß bin ich positiv überrascht. Ich war mir nicht so ganz sicher, was mich erwartet, aber die haben mit der Optik und dem Sound aus diesem einfachen Spielprinzip echt ne Menge rausgeholt. Und gerade mit Kinect macht es echt Spaß.

17.07.2011 / 21:47 Uhr / Jens F.

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