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NHL 12 - Evolution statt Revolution

28.09.2011 / 14:32 Uhr / Jens Kopper

Und schon wieder ist ein ganzes Jahr vergangen. Die Blätter werden braun, es sollte eigentlich kühler und nasser werden. Und ach ja: die diesjährigen Sportspiele stehen bereit - und damit natürlich auch die Versoftung des "Männerballets auf Eis". "NHL 12" aus dem Hause EA Sports entführt euch wieder in die wunderbare Welt des professionellen Eishockeys. Und auch dieses Jahr ist das Spiel wieder mal komplett konkurrenzlos. Die Kollegen von 2K Sports verzichten nämlich auch im Jahre 2011 auf ein Konkurrenzprodukt. Letztes Jahr haben sich die Entwickler davon nicht in Versuchung führen lassen und ein absolut hochwertiges Produkt auf den Markt geworfen. “NHL 11“ war das beste Eishockey-Spiel aller Zeiten. Ob der fehlende Konkurrenzdruck bei "NHL 12" Spuren hinterlassen hat, oder ob sich EA wieder selbst übertroffen hat, könnt ihr in den folgenden Zeilen erfahren.

Direkt zu Beginn möchte ich nur ein paar ganz wenige Worte zum Umfang verlieren. Der ist nämlich wie immer riesig. Electronic Arts bietet so ziemlich alles an Lizenzen auf, was der Eishockey-Sport auf Profiniveau hergibt. So gut wie alle großen Ligen, Nachwuchsmannschaften, alle Nationalmannschaften und sogar einige legendäre Spieler sind dabei. Und auch bei den Modi gibt es nichts zu meckern. Schnelles Spiel, Ligen, Turniere, EA's Ultimate Hockey League. Alles wie schon in "NHL 11" vorhanden und genauso gut, wie beim ruhmreichen Vorgänger.

Nichtsdestotrotz gibt es sogar zwei Neuerungen zu bewundern. Wie vor einigen Zeilen erwähnt, gibt es endlich einige legendäre Spieler wie den großen Wayne Gretzky oder Mario Lemieux. Ganz im Stile von "Be a Pro" startet ihr mit einem der Stars eine Karriere in der Gegenwart. Die Idee ist ganz nett und natürlich ist es cool, endlich mit meinem Idol Wayne Gretzky spielen zu können. Aber irgendwie springt der Funke nicht so ganz über. Vergleicht man das Erlebnis mit dem Auftritt von Michael Jordan bei "NBA 2K12", erkennt man einen riesigen Unterschied. Warum hat man den Legenden in "NHL 12" keinen Retro-Charme verpasst? Wie unglaublich wäre es gewesen, die große Karriere von Wayne Gretzky nachzuspielen? All die Erfolge und Rekorde. Das Gefühl virtuell mitzuerleben, als im Jahre 1988 die Eishockeywelt nach "The Trade" praktisch stillstand? So bleibt leider nur eine etwas andere "Be a Pro"-Erfahrung, die sehr viel Potenzial verschenkt.

Die zweite große Neuerung ist die Möglichkeit, auf dem sagenumwobenen Heinz Field in Pittsburgh zu spielen. Beim sogenannten NHL Winter Classic treten jedes Jahr zwei Teams der NHL gegeneinander an. Das Ganze findet im Freien vor knapp 70.000 Zuschauern statt. Und hier ein großes Lob an die Entwickler. Die unbeschreibliche Atmosphäre wurde perfekt eingefangen. Das Spiel im dichten Schneetreiben ist virtuell so wunderschön geworden, wie in der Realität.


1 2 Fazit

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Kommentare

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Gabumon
Naja wo soll der Fortschritt da noch herkommen wenn der Vorgänger schon beinah perfekt war?

den Status hatte man mit NHL 98 auch schon einmal, und die nachfolgenden 2-4 Titel brauchte auch niemand

28.09.2011 / 18:11 Uhr / Gabumon

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