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Nickelodeon Dance
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Nickelodeon Dance - Ringelpietz mit Anfassen

13.12.2011 / 13:15 Uhr / Jens Fischer / Seite 2

Dieses Menü bot mir dann ganze vier Modi. Darunter angeblich drei verschiedene Schwierigkeitsstufen und ein Workout-Modus. Aber alles spielt sich komplett gleich. Keine Story, kein Zusammenhang, keine Videos, keine Ansprache an die Kinder. Ein Unterschied zwischen den verschiedenen Klassen, in die die 30 Songs aus Nickelodeon-Sendungen eingeteilt wurden, ließ sich für mich beim besten Willen nicht erkennen. Es läuft immer so ab, dass man einen Song auswählt, und diesen dann alleine oder zu zweit tanzen kann. Soll heißen, man sieht den Figuren beim Tanzen zu und ahmt sie nach – das war nicht anders zu erwarten. Natürlich wird man dabei auch bewertet. Allerdings ist es schwieriger, keine Punkte zu kassieren, als die Höchstpunktzahl zu erreichen. Zum einen wechseln die paar integrierten, kinderleichten Moves sehr selten, was für ein Kinderspiel okay sein mag. Aber selbst, als ich wild herumgefuchtelt habe, habe ich haufenweise Topwertungen eingeheimst. Klar, so hält man den Frustfaktor gering, aber das dürfte auch Kindern irgendwann zu doof werden, wenn sie das Gefühl bekommen, dass es eh egal ist, wie sie sich bewegen.

Hinzu kommt, dass anscheinend keiner der Entwickler wirklich Lust auf das Spiel hatte. Danach sieht es zumindest optisch aus. Die Charaktere bewegen sich alle mit einem debilen Dauergrinsen vor einem und geben sich keine Mühe, anders zu wirken als irgendwelche Schaufensterpuppen. Hinter den Figuren befinden sich dann noch sehr langweilige Hintergründe, die selbst die kleinsten Kinder nicht begeistern können, aber immerhin durchwechseln. Zudem wird man noch fotografiert, wobei die Bilder dermaßen pixelig sind, dass es in den Augen weh tut. Den Witz, den man bei "Kinect Sports" durch dieses Feature erreicht hat, bringen diese paar eingeblendeten Bilder auch nicht ein. Und so nehmen auch die Kinder eben nach jedem Tanz die Höchstwertung mit und fassen das Lied nie wieder an. Zweifelhaft, ob sich wirklich jemand findet, der bereit wäre, das ganz Spiel durchzuspielen.

Zuletzt noch zu einem nicht ganz unwichtigen Punkt bei einem Tanzspiel: der Musik. Nach den paar Minuten, die ich mich durchs Menü gequält habe, empfand ich dann auch die mir anfangs passend scheinende Hintergrundmusik als nervig. "Aber zum Glück ist es ja ein Tanzspiel, und die enthaltenen 30 Lieder aus allerlei Nickelodeon-Sendungen werden ja wohl nicht alle so schlimm sein", dachte ich mir. Falsch gedacht. Ich meine, selbst Kindern dürften diese Songs irgendwann zum Halse heraushängen: Die drei bis fünf Minuten wirken trotz ihrer Kürze schon wie Dauerschleifen – kein Wunder, wenn die Melodie kein Stück variiert und die Songs nie mehr als zehn verschiedene Sätze beinhalten – das muss man halt hintereinander wegschalten. Auch wenn die Songs einem dadurch länger erscheinen, als sie sind, sind 30 Songs à drei Minuten noch nicht einmal zwei Stunden. Der Wiederspielwert ist insgesamt gering.


1 2 Fazit

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13.12.2011 / Das Kinder-Tanzspiel im Test

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