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Sniper Elite V2 - Auge um Auge, Zahn um Zahn

18.05.2012 / 09:37 Uhr / Wolfgang Kern / Seite 2

So schießen wir uns durch die Level, verwenden auch einmal die schallgedämpfte Pistole oder das Maschinengewehr und beenden ein Missionsziel nach dem anderen. Zwar sind einige Abschnitte der Maps etwas weitläufiger geraten, aber im Großen und Ganzen hätte die eine oder andere Alternativroute nicht geschadet. Der Schwierigkeitsgrad beschränkt sich im Grunde nur auf eure Lebensenergie und das Zielen mit dem Scharfschützengewehr. So haltet ihr bei härten Graden weniger aus und auch das Zielen fällt durch Einflüsse wie Wind oder weniger Atem um einiges schwerer. Die KI dagegen wird um kein Stück härter. So stehen immer wieder Feinde einfach so herum, suchen keine Deckung auf oder schießen auf ein paar hundert Meter sinnlos in unsere Richtung. Zwar gibt es ab und zu Feinde, die einen umgehen wollen, aber hat man die Rückseite vermint und mit Stolperdraht versehen, wird auch das nicht zu einem Problem. Erspähen uns die Gegner, bleibt ähnlich wie in "Splinter Cell: Conviction" ein durchsichtiger Schatten an der Stelle stehen, an der uns die Feinde als letztes gesehen haben. Aber auch hier mangelt es an der Verfolgungsmotivation der Gegner, denn in den meisten Fällen warten diese höchstens hinter der Deckung ab.

Zwar kränkelt das Missionsdesign etwas, aber dennoch macht das Spiel durchaus Spaß. Das liegt am Hauptaugenmerk des Spiels: dem Snipern. Einmal in gute Position gebracht, holen wir uns die Gegner via Zoom näher heran und können diese ins Visier nehmen. Hält man dann die Luft an, verlangsamt sich das Geschehen etwas und man hat etwas mehr Zeit, einen präzisen Schuss abzugeben. Natürlich kann man die Luft nicht unendlich lange anhalten. Je länger man die Luft anhält, desto höher wird die Herzfrequenz, was ein gezieltes Schießen noch schwieriger macht. Die Herzfrequenz erhöht sich ebenfalls, wenn man längere Zeit läuft. Landet man nun einen sauberen Schuss, sieht man diesen per Kill-Cam eingeblendet. Wie vorhin schon erwähnt, war das Spiel bereits vor dem Release etwas umstritten, da eben besagte Kill-Cam in der ungeschnittenen Fassung via Röntgenblick den Schaden zeigt, welchen die Kugel verursacht hat. Soll heißen, dass man genau sieht, wie dem Gegner die Kugel das Gehirn durchbohrt, das Herz trifft oder seine edelsten Teile zerstückelt.

Grafisch zählt das Spiel zwar nicht zu den derzeit Besten, macht aber durchaus einiges her. So wurde das zerstörte Berlin wirklich schön in Szene gesetzt, überall liegen Trümmer und der Großteil der Häuser sind nur noch Ruinen. Auch das Hintergrundgeschehen am Horizont oder über Berlin sieht teilweise wirklich bombastisch aus und vertieft die Atmosphäre etwas. Zwar wiederholen sich viele Gebäude, Autowracks oder Einrichtungsgegenstände, aber darüber kann man getrost hinwegsehen. Der Sound der Waffen ist wirklich gut geworden, dafür hinkt die Synchronisation etwas hinterher. So klingt unser Protagonist etwas lieblos und auch die deutschen Soldaten wiederholen sich ständig mit ihren Sprüchen.

Wie schon erwähnt hat es auch ein Koop-Modus mit auf die Disc geschafft. Neben der Story gibt es noch einen weiteren Modus, in welchen man die feindlichen Armeen der Nazis und der Sowjets abwehren muss. Zwar machen die zwei Modi zu zweit wirklich Spaß, aber etwas mehr Eigenheiten beziehungsweise Neuerungen hätten hier sichtlich gut getan, zumal der Wellen-Modus bereits aus vielen anderen Spielen bekannt ist.


1 2 Fazit

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