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06.08.2015 / 15:11 Uhr / Julian Riefsdahl / Seite 2



Mit "Shiness" wurde ein bislang wenig beachteter Titel vom französischen Entwickler Ynnis Interactive vorgestellt. Das ursprünglich durch eine Kickstarter-Kampagne finanzierte Rollenspiel befindet sich bereits seit vier Jahren und in den Händen eines vergleichsweise kleinen Teams in der Entwicklung. Vor allem Fans von japanischen RPGs könnte "Shiness" eine große Freude bereiten, nicht zuletzt da es der Xbox One in diesem Bereich noch an Alternativen mangelt. Relativ unscheinbar im Cellshading-Look gehalten und auch mit sonst keinen allzu außergewöhnlichen Charakterdesigns, versucht das Spiel sehr wohl sich inhaltlich von Genre-Kollegen abzuheben. Davon dass sich die Entwickler nichtsdestotrotz von bekannten Beispielen wie "Final Fantasy", "Legend of Zelda" oder "Secret of Mana" haben inspirieren lassen, macht man kein Geheimnis.

Unterschiede zu existierenden Spielen möchte man vorrangig in der Spieltiefe schaffen. So werden Waffen und natürlich die Charaktere selbst stufenweise gelevelt, was sich schließlich auch auf die Spielmechanik selbst auswirkt. Zudem hat man bei fast allen Aufgaben die man von den unterschiedlichen Personen aufgetragen bekommt, stets die Möglichkeit sich für einen von zwei Wegen zu entscheiden. Während der Demonstration wurde dies anhand eines relativ einfachen Beispiels veranschaulicht, wo der Protagonist dadurch die Wahl hatte eine Kreatur wie geplant zu erledigen oder Gnade walten zu lassen. Dabei betonen die Entwickler, dass sämtliche dieser Entscheidungen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf haben. Wie weitreichend diese Einflüsse sind, bleibt aber erst einmal abzuwarten.

Während "Shiness" somit grundlegend ein Rollenspiel darstellt, setzt man beim Kampfsystem auf Echtzeitkämpfe und erinnert dabei sehr stark an Titel wie die Ableger der "Naruto"-Serie. Somit spielen sich diese auch wie in einem Kampfspiel und bringen dadurch zusätzliche Dynamik ins Geschehen. Wenn auch nicht sonderlich innovativ, könnte dieser Aspekt dennoch Abwechslung ins Spiel bringen und bei richtiger Ausgewogenheit eine willkommene Alternative zu den rundenbasierten Kämpfen darstellen.

Abseits dieser Punkte versucht "Shiness" ebenso wie die großen Vorbilder auch in Aspekten wie der Handlung und Leveldesign zu punkten. Letzteres sah in der gezeigten Demo schon stimmig aus, was nicht zuletzt an der hübschen Landschaft und der entsprechenden Weitsicht auf die umliegenden Gebiete lag. Hinsichtlich des Spieluniversums selbst darf man ebenfalls einiges erwarten. So merkten die Entwickler an, dass alleine an der eigens für den Titel kreierte Sprache zwei Personen zwei Jahre lang gearbeitet haben. Demzufolge ist man offensichtlich auf ein gelungenes Gesamtpaket ausgerichtet und Spieler dürfen sich hoffentlich auf eine ebenso ausgereifte Handlung freuen.


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