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Ladestation vs. Xbox Play & Charge Kit vs. Eneloop Akkus - Wie versorgt man Controller am besten mit Strom?

Kabellose Controller sind für die Xbox schon vor Jahren zum Standard geworden. Den neuen Turtle Beach Fuel Dual Charger nehmen wir nun zum Anlass und vergleichen hier einmal, welche besten Möglichkeiten es gibt, das Gamepad unter Strom zu setzen.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

11.01.2023, 16:31 Uhr 2

Es soll ja immer noch Spieler geben, die für ihr Xbox-Gamepad Einwegbatterien nutzen. Doch auch wenn besonders die Discountware und No-name-Marken mit augenscheinlich günstigen Preisen locken: nutzt man den Controller regelmäßig, dann benötigt man von den Batterien aufs Jahr gerechnet ein paar mehr - und das geht am Ende eben doch ins Geld. Einwegbatterien sind aber nicht nur schlecht fürs Konto, sie sind auch alles andere als nachhaltig und somit schlecht für die Umwelt. Insofern sollte ihr davon die Finger lassen. Wir stellen hier drei Alternativen vor, die nachhaltiger und auch noch günstiger sind.

Ladestationen

Im Markt tummeln sich viele Ladestationen diverser Hersteller, die sich meistens nur in Nuancen voneinander unterscheiden. Neu mit dabei: der Fuel Dual Charger von Turtle Beach. Er ermöglicht das gleichzeitige Aufladen von zwei Controllern. Enthalten sind hier zwei Akku-Packs mit jeweils 1.200 mAh, die eine Laufzeit von ca. 20 Stunden ermöglichen, was aber je nach Spiel und Nutzung des Gamepads unterschiedlich ausfallen kann. Aufgeladen sind die beiden Akkus in bis zu zwei bis drei Stunden. Der ebenfalls mitgelieferte Headset-Ständer ist am Ende eher nur eine Zugabe. Schön wäre es gewesen, wenn die Ladestation noch einen USB-Ausgang bieten würde, um das Headset zu  laden, dieser fehlt jedoch leider.

Die Ladestation von Turtle Beach tut was sie soll und ist somit grundsätzlich empfehlenswert. Da sie gerade erst in den Handel gekommen ist, wird beim Kauf aktuell die UVP in Höhe von 34,99 Euro fällig. Die Ladestationen anderer Hersteller sind da teilweise bereits günstiger, allerdings dürfte auch der Preis des Fuel Dual Chargers in den nächsten Wochen entsprechend sinken.

Für welche Ladestation man sich auch entscheidet: punkten kann diese durch die einfache Handhabung. Nach dem Spielen parkt man den Controller einfach auf der Ladestation und nimmt ihn bei der nächsten Session einfach wieder herunter. Das ist bequem und man muss sich um das Wechseln von Akkus oder um das Aufladen per Kabel keine Gedanken mehr machen. Sobald die Leistung der Akkus nach ein paar Jahren aber abnimmt (das lässt sich nicht vermeiden) und man mit einer Akkuladung nicht mehr durch den Tag kommt, produziert man jedoch unnötigen Elektroschrott. Die Akkus kann man i. d. R. nicht einzeln nachkaufen, sodass man dann zu einer komplette neuen Ladestation greifen muss.

Xbox Play & Charge Kit

Auch Microsoft bietet für die Controller eine offizielle Akku-Lösung, die mittlerweile nur noch auf den sperrigen Namen Xbox wiederaufladbare Batterie + USB-C Kabel hört. Dieses Kit besteht dann auch tatsächlich nur aus einem Akku und einem Ladekabel. Ist der Akku leergespielt, muss man den Controller mit dem USB-Kabel anschließen, wobei dieser während des Ladevorgangs weiter genutzt werden kann. Trotzdem ist das Handling an dieser Stelle deutlich unbequemer als bei der Nutzung einer Ladestation. Unschön ist auch der Preis des sogenannten Play & Charge Kits. Die UVP in Höhe von 22,99 Euro ist aktuell auch der ungefähre Straßenpreis, wobei man für zwei Controller dann knapp 49 Euro investieren muss.

Für das Gebotene ist das recht viel, auch wenn die Akku-Kapazität mit 1.400 mAh etwas größer ausfällt. Der leichte Laufzeitgewinn spielt hier am Ende aber keine große Rolle, denn über den Tag kommt man auch mit den kleineren Akkus der Ladestationen.

Am Ende solltet ihr euch sowieso nicht von Akkus mit großer Kapazität blenden lassen und davon die Kaufentscheidung abhängig machen. Gerade günstige Akkus bieten dann doch oft weniger als versprochen, verlieren schnell an Leistung oder halten im schlimmsten Fall nur wenige Ladezyklen durch. Besser ein guter Akku mit wenig mAh als ein schlechter Akku mit viel mAh.

Herkömmliche Akkus

Manchmal ist ein wenig mehr aber doch nicht so schlecht - und da sind wir bei herkömmlichen Akkus wie z. B. von Eneloop angekommen. Eneloops stammen ursprünglich von Sanyo, mittlerweile gehört das Unternehmen allerdings zu Panasonic. Die klassischen, weißen Eneloops bieten in der letzten Generation pro Akku 1.900 mAh, bei zwei Akkus pro Gamepad landet man also bei insgesamt 3.800 mAh, womit man einen Controller locker zwei- bis dreimal so lange nutzen kann wie mit den oben genannten Alternativen. Vier dieser Akkus kosten aktuell im Handel rund 15 Euro, wobei viele Händler ordentliche Mengenrabatte einräumen, falls man mehr kauft. Die neueste Generation mit jeweils 2.000 mAh ist genauso wie die schwarze Eneloop Pro mit 2.500 mAh teurer. 

Neben den Akkus braucht man allerdings noch ein Ladegerät. Einfache Varianten bekommt man bereits ab ca. 10 Euro, etwas bessere mit zusätzlichen Funktionen liegen bei 30 bis 40 Euro. Wenn man bedenkt, dass man solch ein Ladegerät gefühlt nur einmal im Leben kauft, relativiert sich der Preis. Trotzdem sind die insgesamt 25 Euro für eine einfache Erstausstattung attraktiv, zumal die Akkus selber eine Ewigkeit halten. Meine ältesten Eneloops sind bereits 12,5 Jahre alt und immer noch im Einsatz. Sicherlich: auch hier hat die Kapazität im Laufe der Zeit nachgelassen, über einen Tag komme ich damit allerdings trotzdem noch.

Die Handhabung ist auch mit Akkus sicherlich weniger komfortabel, denn ist der Strom einmal verbraucht, müssen die Akkus gewechselt und separat geladen werden. Kann man damit aber leben, bekommt man hier ein ansonsten unerreichtes Preis-/Leistungsverhältnis.

Zu den Kommentaren (2)

KOMMENTARE


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Marc

Marc

12.01.2023, 09:42 Uhr

Danke :) = Smile

Wolfgang

Wolfgang

11.01.2023, 22:04 Uhr

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