Stalker 2: Heart of Chornobyl - Entwickler zieht aus der Ukraine weg

von Marc Friedrichs
23.03.2022, 10:50 Uhr 6

Über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs haben wir ja schon ein paar Mal berichtet und auch darüber, dass Entwickler GSC Game World die Arbeiten an "Stalker 2: Heart of Chornobyl" pausieren muss, da man in Kyjiw derzeit schlicht andere Sorgen hat.
Nun wird allerdings berichtet, dass das Studio aus der ukrainischen Hauptstadt weggezogen sei und seine Zelte nun in Prag aufgeschlagen habe. GSC Game World hat dies bislang nicht offiziell bestätigt, allerdings berichten tschechische Medien entsprechend.
Ob der Umzug nach Tschechien von Dauer ist oder ob man nur für die restliche Entwicklung von "Stalker 2: Heart of Chornobyl" aus Kyjiw geflohen ist, lässt sich demnach also derzeit auch nicht sagen.
"Stalker 2: Heart of Chornobyl" soll im Dezember für die Xbox erscheinen.
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KOMMENTARE

Marc
24.03.2022, 14:13 UhrNatürlich sind die Entwickler auch Flüchtlinge und somit Opfer des Krieges. Aber sie haben einen Job und ein Dach über dem Kopf. Von Opfern erster und zweiter Klasse zu reden ist natürlich makaber und wird der Sache nicht annähernd gerecht, aber ich denke vor Ort - sei es medizinisch, psychologisch oder auch "nur" in Sachen Wiederaufbau - ist Hilfe wichtiger.

Pac-Man-Senior
24.03.2022, 12:46 UhrIch finde den Begriff "wirkliche Opfer" nicht richtig. Ich weiß, was Du meinst. Aber wenn Du morgen Deutschland auf der Flucht vor Raketen verlassen müsstest, um bspw. in Frankreich zu arbeiten, würde ich Dich schon als wirkliches Opfer betrachten. Die allerärmsten sind ohnehin jene, die vor Ort bleiben wollen oder müssen. Denen wäre schon sehr geholfen, wenn unser Land aufhörte, den Angriff zu finanzieren.

Marc
24.03.2022, 10:01 UhrOb jeder Cent einer Spende wirklich "richtig" ankommt, weiß ich natürlich nicht. Aber ob es jetzt Sinn macht, einen Entwickler zu unterstützen, dessen Game wahrscheinlich eh gut verkauft werden wird, hilft den wirklichen Opfern des Krieges noch weniger.

Pac-Man-Senior
23.03.2022, 17:28 UhrDa bin ich nicht so sicher. Sicher ist hingegen, dass man sich dann besser fühlt. Hab mich im Studium mal mit der Ökonomie der Wohltätigkeit beschäftigen dürfen. Sehr interessant. Die Erkenntnisse von damals dürften auch heute noch gelten. War auch nur so ein Gedanke als ich die News sah.

Marc
23.03.2022, 16:17 UhrNaja, dann denke ich, dass eine Spende an eine Hilfsorganisation sinnvoller ist...

Pac-Man-Senior
23.03.2022, 15:06 UhrEs sind schon traurige Zeiten. Das Spiel ist nicht mein Genre, aber ich werde es vielleicht schon deshalb kaufen, um diese Menschen zu unterstützen.
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