Ubisoft weiter im Sinkflug
von Marc Friedrichs
11.09.2024, 10:14 Uhr
Die Geschichte von Ubisoft ist in den letzten Jahren von einem stetigen Auf und Ab geprägt - gefühlt aber vor allem von einem Ab. Seltsam anmutende Geschäftsentscheidungen (man denke an die krachend gescheiterten NFT-Pläne), unzufriedene Entwickler, Flops wie "Hyper Scape", "Die Siedler: Neue Allianzen" und aktuell "XDefiant" und (zu Recht) gecancelte Spiele wie "The Division: Heartland"... Kein Wunder also, dass immer wieder über Ubisofts Zukunft diskutiert wird.
Anfang der Woche befand sich Ubisofts Aktie (mal wieder) auf Talfahrt, am Montag ist das Papier an der Börse gleich mehr als 7% eingebrochen. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat die Aktie damit mehr als die Hälfte an Wert verloren und befindet sich jetzt nahe am Zehnjahrestief. Der Grund dafür sind u. a. die schlechten Aussichten aufgrund der Nicht-Performance von "XDefiant", welches als Live-Service-Game eigentlich für konstanten Geldfluss sorgen soll, und auch "Star Wars: Outlaws", das wohl nicht die internen Verkaufserwartungen erfüllt - was schade ist, denn nicht nur in unserem Test hat das Action-Adventure eigentlich gut abgeschnitten.
Daraufhin meldete sich nun Minderheitsinvestor AJ Investments zu Wort und forderte in einem offenen Brief strukturelle Veränderungen bei Ubisoft. Zum einen wird die Ablösung von CEO Yves Guillemot, immerhin Mitbegründer des Unternehmens, gefordert und erneut ein Verkauf ins Spiel gebracht. Bereits im letzten Jahr hatte sich Ubisoft Brancheninsidern zufolge als Verkaufskandidat bei diversen Unternehmen vorgestellt. Erfolglos.
Twitter/X: AJ Investment
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11.09.2024, 10:14 UhrEs wurden noch keine Kommentare abgegeben. Mach doch einfach den Anfang und sei die Nummer 1! 





