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Sniper Elite 4 - Ich kam, sah und Headshot!

16.02.2017 / 15:14 Uhr / Wolfgang Kern / Seite 2

Die Gegner-Ki war ein großer Kritikpunkt in den Vorgängern und ich muss gestehen, dass sie auch in "Sniper Elite 4" nicht unbedingt die Beste ist. Seid ihr zum Beispiel in einem Gebiet zu laut, gebt ihr damit euren Standpunkt frei. Seid ihr außer Sichtweite der Gegner, wird der letzte Standpunkt gespeichert und die Gegner versuchen, diesen so gut es geht auszukundschaften. Dabei kommen aber nicht nur unmittelbar verfügbare Einheiten zur Hilfe, sondern auch welche, die von etwas weiter her angelaufen kommen. Die Gegner versuchen dann zu kommunizieren und gehen aber merkwürdig zögerlich vor. So kann es vorkommen, dass mehrere Gegner einfach nur herumstehen und warten, dass es passiert. Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad passiert dies und für Hardcore-Spieler dürfte das auf jeden Fall nervig sein.

Natürlich könnte man jetzt damit argumentieren, dass "Sniper Elite 4" ein reines Sniper-Spiel ist und damit der Fernkampf im Vordergrund steht, dennoch gibt es mit den Zweitwaffen auch eine Nahkampfmöglichkeit, welche durchaus ihre Berechtigung hat. Und wenn die KI dabei mehrmals sehr schräge Sachen macht, dann fällt das leider schon auf. Im Großen und Ganzen funktioniert die KI aber dennoch außerordentlich gut und in vielen Fällen muss man den letzten Speicherpunkt laden, da man etwas zu voreilig vorgegangen ist. Auf höheren Schwierigkeitsgraden fällt dann auch die Minikarte, das Fein-Tagging und die Zielhilfe weg. Solltet ihr das Spiel aber mit der nötigen Geduld spielen, immer den Sicherheitsabstand einhalten und nie zu viel Aufsehen erregen, dürfte es selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kein Problem sein, das Ende zu erreichen.

Das Stealth-System hat sich ebenfalls deutlich verbessert, was auch der KI zu schulden ist. Hockt ihr mal wieder in einem Gebüsch und möchtet einen Feind mit Steinchen anlocken, nimmt dieser – sofern in Reichweite – eine Verstärkung mit und macht euch so das Leben schwerer. Zwar könnt ihr den ersten Gegner aus dem Gebüsch heraus töten, der zweite wird darauf hin aber bereits auf euch schießen. Und genau in diesem Punkt wird "Sniper Elite 4" interessant. Bewegt ihr euch einmal nicht in besagten Sicherheitsabstand und geht etwas auf Tuchfühlung mit den Nazis, wird das Spiel deutlich dynamischer und anders. Zudem gibt es auch Lautlos-Munition, welche besonders rar in der Spielewelt versteckt ist und euch so nahezu lautlose Kills ermöglicht.


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