Dragon Ball Z: Battle of Z - Kampf der Götter
von Tobias Siena
25.03.2014, 11:43 Uhr
Das Grundgerüst ist bis hierher anderen "Dragon Ball"-Spielen ziemlich ähnlich. Der wohl größte Unterschied liegt in den Team-Kämpfen, in denen bis zu acht Kämpfer gegeneinander antreten können. Zwar sind die Austragungsorte auch groß genug dafür, dennoch ist Unübersichtlichkeit schon vorprogrammiert. Das System zur Zielerfassung trägt seinen Teil dazu bei, denn es wird nicht zwangsläufig der Gegner anvisiert, zu dem die geringste Distanz besteht. Das Ziel wechselt zudem gerne mal spontan. Hinzu kommt, dass es vor allem am Kartenrand oft zu Kameraproblemen kommt, sodass man den Feind und auch sich selbst manchmal nicht sehen kann.
Um bei der Wahl aus den insgesamt 67 Kämpfern noch etwas Taktik ins Spiel zu bringen, gibt es verschiedene Kampftypen: Nahkampf-, KI-Explosion-, Eingreif- und Unterstützungstypen, manchmal auch Mischformen. Allerdings hat jeder Kämpfer neben den drei Spezialattacken lediglich einen Standardschlag und –schuss, die Kombinationsmöglichkeiten sind also gering. Die Wahl der Kämpfer hat neben dem spielerischen Effekt auch Einfluss auf den einzigen verfügbaren Schwierigkeitsgrad: mit stärkeren Kämpfern im Team sinkt die Anzahl an Knockouts, die man einstecken darf. Weitere Feinheiten gibt es bezüglich der Schwierigkeit jedoch nicht. Und so sind die meisten Kämpfe eher leicht zu überstehen, während einige wenige unverhältnismäßig schwer sind. Der Ablauf ist dabei immer derselbe: Man prügelt mit den Teamkameraden so lange auf die Gegner ein, bis man KI-Explosionen nutzen kann, um den Gegnern dann damit den Rest zu geben.
Der kooperative Modus bietet die Missionen des Einzelspielermodus, allerdings darf man hier jeden Kampf mit jedem beliebigen Kämpfer bestreiten. Arbeiten alle Spieler zusammen, können die Kämpfe richtig Spaß machen, tun sie das aber nicht, kann das schnell zur Niederlage führen. Wie das bei Koop-Spielen nun mal so ist. Im Versus-Modus tritt man in vier verschiedenen Kampf-Modi gegeneinander an. Die Modi unterscheiden sich nur geringfügig und drehen sich eigentlich immer nur darum, die Gegner zu besiegen. Der Dragon-Ball-Kampf ist die Ausnahme. Hier gewinnt das Team, welches zuerst alle sieben Dragon Balls hat. Das größte Manko von Versus- und Koop-Modus ist, dass man nicht lokal mit seinen Freunden spielen kann, sondern nur online.
Bei der Grafik hat man auf den altbewährten Cel-Shading Look gesetzt, welcher die Atmosphäre gut erfasst. Die Umgebung ist zwar auf einem mittelmäßigen Niveau, aber vor allem die Figuren sind sehr detailreich und liebevoll gestaltet. Auch die Soundkulisse ist gut gelungen, hebt sich aber nicht von anderen "Dragon Ball"-Spielen ab. Die Synchronisation ist wie gewohnt nur auf englisch und japanisch vorhanden und wird mit deutschen Untertiteln ergänzt.
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KOMMENTARE
Xbox Aktuell
25.03.2014, 11:43 UhrEs wurden noch keine Kommentare abgegeben. Mach doch einfach den Anfang und sei die Nummer 1! 
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