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Escape Dead Island - Reif für die Insel

05.12.2014 / 10:44 Uhr / Tobias Kühn

Zombies, Mystery und eine spannende Geschichte; das alles steckt in "Escape Dead Island". Zumindest, wenn man den Entwicklern Glauben schenkt. In der Rolle des neugierigen Helden Cliff Calo soll man die Geschichte um die Ursprünge des Zombie-Ausbruchs enthüllen. Gleichzeitig soll aber auch die Verbindung zwischen den ersten "Dead Island"-Titeln und dem im nächsten Jahr erscheinenden "Dead Island 2" hergestellt werden. Ob das wirklich gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Einstieg ins Spiel dient gleichzeitig als Tutorial. Zwei Tage vor dem Ausbruch der Seuche: Wir spielen einen Agenten, der sich bewaffnet mit einem Messer und einem Katana auf die Suche nach einem Maulwurf macht. Also lernen wir, wie wir uns bewegen, leichte und schwere Schläge ausführen und schleichen. Alles recht simpel. Dabei laufen wir auch den ersten Zombies über den Weg. Letztendlich finden und erledigen wir den Maulwurf und sollen die restlichen Daten retten. Allerdings gibt es keinen wirklichen Ausweg aus der Anlage und zu allem Überfluss verfolgt uns ein gefährliches, scheinbar riesiges Monster. Also verstecken wir die Daten. Es folgt die Begegnung mit dem Monster, was wir allerdings nicht mehr miterleben.

Sechs Monate nach dem Prolog schlüpfen wir in die Haut von Cliff, der mit zwei Freunden, Linda und Devan, nach Narapela segelt. Die Insel liegt in der Nähe von Banoi, die die Hauptrolle in den Vorgängern spielte. Cliff als Fotograf und Linda als Reporterin suchen die große Story und wollen die mysteriösen Vorgänge auf der Inselgruppe ans Tageslicht bringen. Kaum angekommen, finden sie die erhofften Beweise, dass auch der böse Konzern Geopharm vor Ort ist. Leider sinkt dann aber das Schiff und von nun an muss man einen Weg von der Insel finden. Natürlich sollte man nebenbei auch noch möglichst viele Beweise suchen.

Déjà-Vus stellen Cliff ständig vor Rätsel, die er versucht zu lösen. Das zumindest behaupten die Entwickler von Deep Silver. Ich hingegen sage, Cliff hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Der Typ ist schlichtweg verrückt. Und das tut mir nicht mal leid, denn Cliff ist ein wohlhabender, großkotziger und arroganter Arsch. Aber damit hat man das beste Element des Spiels geschaffen. Statt linear von A nach B zu laufen, die Beweise zu sammeln und wieder abzuhauen, weiß man nie, was als nächstes passiert. Manchmal bricht Cliff zusammen und wacht wo anders wieder auf, wird in einem Wartungstunnel von einem Zug überfahren oder es regnet Container vom Himmel. Zwischen diesen Anfällen, die mich ein wenig an den Drogentrip aus "Far Cry 3" erinnern, gibt es aber immer wieder dünne Stellen in der Story. So interessiert einen weniger, was Cliff über die Zombies und den Konzern Geopharm herausfindet, sondern man wartet gespannt auf die nächste überraschende Situation. Natürlich kann man diese Anfälle auch als störend empfinden.


1 2 Fazit

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Alle News

05.12.2014 / Die Zombie-Action im Test 14.11.2014 / Launch-Trailer veröffentlicht 18.09.2014 / Vorbesteller erhalten DI2 Beta-Zugang 27.08.2014 / Termin und Gameplay-Trailer 01.07.2014 / Neues Spiel angekündigt

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