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Sony: Microsofts Angebot ist unangemessen!

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

08.09.2022, 09:23 Uhr 2

Derzeit entscheiden weltweit die Wettbewerbsbehörden über Microsofts geplante Übernahme von Activision Blizzard. Die Auseinandersetzung zwischen Microsoft und Sony spitzt sich unterdessen langsam zu.

Über die Übernahmepläne und deren Auswirkungen haben wir hier ja schon dutzendfach berichtet. Während der Großteil der Branche augenscheinlich keine wesentlichen Einwände hat, sieht Sony das (naturgemäß) etwas anders. Stein des Anstoßes ist dabei immer wieder "Call of Duty" - Activisions Shooter verkauft sich schließlich auch auf der PlayStation prächtig.

Um Sony hier den Wind aus den Segeln zu nehmen und um die Wettbewerbshüter zu besänftigen, hat Microsoft schon früh bekanntgegeben, dass das Spiel auch nach Abschluss der Übernahme für Sonys Konsole erscheinen soll. Erst vor wenigen Tagen hieß es seitens Xbox-Chef Phil Spencer noch, man hätte Sony sogar bereits eine unterschriebene Vereinbarung vorgelegt, laut der man sich verpflichtet, "Call of Duty" auch nach Ablauf der aktuell mit Activision Blizzard laufenden Vereinbarung noch für vorerst drei weitere Jahre auf die PlayStation zu bringen. Das bedeutet konkret: Activision Blizzard hat Sony bereits vor einiger Zeit zugesichert, den Shooter bis 2024 für Sonys Konsole zu veröffentlichen. Danach würde dann Microsofts Zusage bis 2027 gelten.

Zeitlich begrenzte Vereinbarungen sind in der Wirtschaft alles andere als unüblich und Microsofts Angebot bedeutet natürlich nicht, dass nach 2027 zwangsläufig Schluss mit "Call of Duty" für die PlayStation ist. Doch Jim Ryan, CEO von PlayStation, ist das zu wenig: "Das Angebot berücksichtigt nicht die Auswirkungen auf unsere Spieler. Nach fast 20 Jahren 'Call of Duty' auf der PlayStation ist Microsofts Vorschlag in vielerlei Hinsicht unangemessen. Wir wollen sicherstellen, dass PlayStation-Spieler auch weiterhin das beste 'Call of Duty'-Erlebnis haben - und Microsofts Voschlag untergräbt dieses Prinzip."

Womit Microsoft dieses "Prinzip" konkret untergraben soll, bleibt dabei unklar. Derzeit profitieren Spieler auf der PlayStation in Sachen "Call of Duty" noch von diversen exklusiven Vorteilen. Dass diese auf Dauer nicht bestehen bleiben, sollte bei einer Übernahme durch Microsoft nachvollziehbar sein. Aber selbst wenn die Übernahme nicht zustande kommen sollte, bedeuetet das im Umkehrschluss ja nicht, dass Activision Blizzard die bestehende Vereinbarung über 2024 hinaus identisch verlängert.

Zu den Kommentaren (2)

KOMMENTARE


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Wolfgang

Wolfgang

08.09.2022, 10:34 Uhr

Also die Aussage ist ja sowas von kindisch. Und sollte die Übernahme abgeschlossen werden, sollen sie sich doch freuen, dass MS CoD noch weiter anbieten wird.

Marc

Marc

08.09.2022, 09:30 Uhr

Frage mich echt, was Ryan will... Eine lebenslange Zusage?
Wo lebt der denn? :stoned: = Stoned

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