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Sherlock Holmes: The Devil's Daughter - Im Wettstreit mit dem Übernatürlichen

20.06.2016 / 09:38 Uhr / Paul Hackspacher

Nun seien wir doch mal ehrlich: Er ist der Inbegriff von einem Kriminalisten. Wenn von Detektiven die Rede ist denken Leute immer zuerst an ihn. Sherlock Holmes ist einer der ikonischsten und bekanntesten fiktiven Charaktere aller Zeiten. Seine Erlebnisse wurden seit den ursprünglichen Romanen und Kurzgeschichten für so ziemlich jedes erdenkliche Medium adaptiert: Theater, Hörspiele, Comics, Serien und Filme fürs Fernsehen oder die große Kinoleinwand und natürlich auch Videospiele. Und mit "The Devil's Daughter" kehrt der Meisterdetektiv nun auf die Xbox zurück. Im folgenden Test lüften wir das Rätsel ob Entwickler Frogware mit ihrer Fortsetzung zu "Crimes and Punishments" eine gute Spürnase bewiesen haben oder ob das Spiel hinter Schloss und Riegel gehört.

Die Handlung beginnt, als eine neue Mieterin, Alice DeBouvier, in der Baker Street 221C einzieht. Holmes neue Nachbarin hat ein Faible für das Okkulte und freundet sich recht schnell mit dessen Adoptivtochter Katelyn an, doch scheint sie mehr über das Vater-Tochter-Gespann zu wissen als sie zugibt. Als besorgter Elternteil versucht Sherlock nun natürlich Alices Geheimnis zu lüften - nicht zuletzt um seine eigene Neugierde zu befriedigen - was gewissermaßen die Rahmenhandlung des Spiels bildet. Dennoch unterteilt sich die Story in fünf separate Fälle, die von recht bodenständig bis hin zu komplett absurd reichen: Ein Vater ist verschwunden nachdem er einen neuen Job für eine Hilfsorganisation angenommen hat, eine lebendige Statue soll einen reichen Weltenbummler aufgespießt haben und nicht zuletzt wird auf Holmes selbst noch ein Attentat verübt, als eine Bombe plötzlich durch das Fenster seines Apartments kracht.

Das Gameplay des Spiels ist gelinde gesagt sehr facettenreich und erinnert mit so vielen verschiedenen Mechaniken fast schon an eine Minispielsammlung. Grundsätzlich bauen Fälle auf dem Konzept auf, dass Holmes einen Tatort nach indizien untersucht oder Zeugen auf hervorstechende Merkmale begutachtet, diese danach befragt und potentielle Lügen überführt. Dabei hat man - anders als zum Beispiel bei "L.A. Noire" - nicht ewig Zeit, denn die Lüge muss rechtzeitig mit einem Quick-Time-Event und dem passenden Beweis aufgedeckt werden. Wo wir gerade beim Thema sind: "The Devil's Daughter" ist Quick-Time Galore. Sehr viele Sequenzen fordern gute Reaktionen des Spielers: Rechtzeitiges Greifen von Gegenständen in einer Kneipenschlägerei, Wiederbelebung von Verletzten, schnelles Ausweichen von Pfeilen und anderen Projetktilen etc. Dabei kann man allerdings die meisten solcher Stellen auf Knopfdruck überspringen, falls sie zu schwer sein sollten, aber wo läge dabei denn der Spaß? Andernorts muss man seine Fantasie einsetzen, um verschiedene Ereignisse in eine kausale Reihenfolge zu bringen, mit den Joysticks über eine enge Planke balancieren und es gibt auch Plattformrätsel und sogar Stealth-Passagen.


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