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Enslaved: Odyssey to the West
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Enslaved: Odyssey to the West - It's a long way home

25.10.2010 / 10:06 Uhr / Jens Kopper

Warum sind Videospiele heutzutage eigentlich immer noch nicht erwachsen geworden? Und mit erwachsen meine ich jetzt nicht möglichst brutal oder moralisch grenzwertig. Mit solchen Machwerken sind wir mittlerweile regelrecht überversorgt. Erwachsen heißt für mich, dass es Anspruch hat. Dass die Geschichte eine Intention hat, über die man nachdenken muss. Dass Entscheidungen getroffen werden müssen, die Antworten auf fundamentale Probleme geben. Dass es richtige Gefühle gibt. Und sind wir doch mal ehrlich: Auch Sexualität und Liebe sollten eigentlich mittlerweile ansprechend präsentiert werden können. Trotzdem metzeln wir uns lieber durch einen Flughafen voll Zivilisten, als uns zum Beispiel die Frage zu stellen, ob die zunehmende Technisierung unseres Alltags nicht auch negative Folgen haben könnte. Nun startet Entwickler Ninja Theory einen neuen Versuch, endlich eine erwachsene Geschichte mit richtigen Gefühlen zu erzählen. Die Tatsache, dass namhafte Hollywood-Größen an dem Spiel mitgewirkt haben, kann da ja eigentlich nur von Vorteil sein. Ob "Enslaved: Odyssey to the West" wirklich anspruchsvoll und mitreißend ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Das Leben ist schon hart. Das dürfte sich der gute Monkey, der Hauptcharakter des Spiels, auch gedacht haben, als ihn Sklavenhändler gefangen und auf ein Sklavenschiff verfrachtet haben. Statt auf Bäumen herumzuklettern steckt er jetzt in einer Zelle, und ist quasi auf dem Weg in den sicheren Tod. Zumindest bis zu dem Moment, als er eine rothaarige Frau durch das Schiff laufen sieht. Als Monkey dann auch noch plötzlich aus seiner Zelle befreit wird, steht fest: er muss hier raus. Glücklicherweise schafft er es durch das abstürzende und explodierende Schiff bis zu seinem Hab und Gut. Dort erhält er seine Krafthandschuhe nebst Kampfstab zurück. Beim Versuch, auch sein Motorrad zu retten, wird er aber erwischt und muss sich seinen Weg durch das Schiff kämpfen. Dumm nur, dass es zu wenige Rettungskapseln gibt, und Monkey einen Moment zu spät an der Letzten ankommt. Zu seinem Erstaunen ist diese nämlich schon mit der mysteriösen jungen Frau belegt. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich außen an die Kapsel zu hängen und zu hoffen, dass er den Aufschlag übersteht. Es versteht sich natürlich von selbst, dass der Hauptcharakter nicht in der ersten Mission draufgeht. So wacht der gute Monkey also etwas benommen auf der Erde wieder auf und blickt direkt in das Gesicht von Trip. Ihr habt es erraten. Die Dame mit den roten Haaren. Dass Monkey etwas sauer ist, ist wohl zu verstehen. Daher will er Trip ein wenig die Leviten lesen. Leider hat Trip ihm eine Art Stirnband verpasst, welches einige unschöne Effekte hat. So kann Trip Monkey mehr oder weniger befehlen, was er zu tun und lassen hat. Und sollte Trip sterben, stirbt auch Monkey. Und so beginnt das ungleiche Paar die namensgebende Reise nach Westen.


1 2 3 Fazit

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Kommentare

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Jens
Ist mir gar nicht aufgefallen?! oO

25.10.2010 / 11:54 Uhr / Jens

Schöner Test! Was mich am meisten gestört hat ist die stark schwankende Lautstärke der Dialoge. Ich hab teilweise nix verstanden was die geredet haben weil nichts zu hören war.

25.10.2010 / 11:04 Uhr /

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