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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Der Zauber läßt nach

02.12.2010 / 14:38 Uhr / Wolfgang Kern

Nachdem bereits jeder "Harry Potter"-Film mit einem dazugehörigen Spiel ausgestattet wurde, ist das natürlich auch beim neuesten und mittlerweile vorletzten Film "Die Heiligtümer der Todes" nicht anders. Das Spiel, welches natürlich auf genau denselben Namen hört wie der Film, wurde beinahe zeitgleich zum Kinostart veröffentlicht. Wir haben uns natürlich das Spiel zu Gemüte geführt und unser verhextes Ergebnis lest ihr in folgendem Review.

Wie nennt man eigentlich Filme, zu denen es auch ein Spiel gibt? Die umgekehrte Variante ist uns ja allen mit dem Wort Spielverfilmung geläufig, aber kann es denn so etwas geben wie eine Filmverspielung? Ihr wisst auf jeden Fall worauf ich hinaus will. Fakt ist, dass es auch zum neuesten "Potter"-Film ein Spiel gibt, welches natürlich auch auf denselben Namen hört, wie der Film. Fakt ist außerdem, dass es mittlerweile schon fast ein Klischee ist, dass Spiele, welche im Zuge eines neuen Kinofilms entwickelt und veröffentlicht werden, beinahe immer Software-Müll sind.

Kommen wir nun zum wesentlichen: Da ich euch nicht zuviel von dem wirklich spannenden Film bzw. der darin erzählten Story erzählen möchte, kann ich die Geschichte nur anschneiden. Im Grunde geht es in ersten der ersten Hälfte des siebten Teils darum, dass sich die drei Protagonisten Harry, Ron und Hermine auf der Suche nach den Horkruxen befinden. Horkruxe sind Seelenstücke von Voldemort, welche sich in Gegenständen manifestiert haben. So war das Buch aus dem zweiten Teil schon eines dieser Horkruxe. Zu Beginn findet man sich, oder besser gesagt Harry, bei Hagrid und seinem fliegendem Motorrad wieder, welcher mit euch über den Wolken von England den Todessern zu entkommen versucht. Schon seid ihr mitten im Geschehen. Vorerst gilt es, die Todesser mit einem simplen Abwehrzauber von ihren Besen zu werfen. Glaubt mir, es ist simpler, als es im ersten Moment klingen mag.

Das Spiel präsentiert sich als Falle für alle Neueinsteiger in das "Harry-Potter"-Universum. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, dass sich jemand das Spiel ohne Vorwissen zulegt, aber alles ist möglich. Daher empfehle ich, sich zumindest die Filme oder wenigstens ein bis zwei davon anzusehen, um das Spiel auch ein wenig kapieren zu können. Ansonsten könnte es euch schwer fallen, der Story zu folgen. Denn da wird einfach nichts erklärt, geschweige denn irgendwo schriftlich festgehalten.

Das Gameplay ist kurz gesagt furchtbar bis grauenhaft. Irgendwie erinnert alles an einen schlechten Third-Person-Shooter, denn ihr macht eigentlich nichts anderes, als euch durch die Levels zu schlagen und dabei den Abwehrzauber Stupor zu benutzen. Selbst die Steuerung ist mit einem Shooter identisch. Mit dem rechten Trigger löst ihr den Zauber aus, mit dem linken Trigger wird genauer angezielt, wobei auch eine Zielhilfe zum Einsatz kommt. Zudem gibt es noch weitere Zauber, welche etwas stärker sind, aber im Grunde denselben Effekt haben: die Todesser ausschalten. Aber damit noch nicht genug. Immer wieder schleichen sich kleine Ego-Perspektive-Passagen in das schon sehr miserable Spiel ein, welche extrem schlecht konzipiert sind. So schlüpft ihr unter den Unsichtbarkeitsmantel und müsst das Gebiet ausspähen und Aufgaben bewältigen. Werdet ihr aber von einem NPC berührt, seid ihr enttarnt und die Mission beginnt von neuem. Zudem habt ihr nicht ewig Zeit unsichtbar zu sein, denn wenn ihr euch bewegt, läuft eine Zeit ab. Um diese Zeit wieder aufzuladen, braucht ihr nur ruhig stehen bleiben.


1 2 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
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