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Lootboxen und Glücksspiel - "NBA 2K20" im Kreuzfeuer der Kritik

13.09.2019 / 12:17 Uhr / Marc Friedrichs

Während das jüngst veröffentlichte "NBA 2K20" diese Woche gleich die Xbox-Charts erobert hat, sehen sich Visual Concepts und 2K Games Vorwürfen rund um die vorhandenen Lootboxen ausgesetzt.

Über die spielerischen Qualitäten der "NBA 2K"-Reihe müssen wir an dieser Stelle sicherlich nicht groß reden, denn das Spiel gilt seit Jahren als beste Basketball-Simulation auf dem Markt. Gleichzeigtig muss das Spiel aber schon länger als Negativbeispiel herhalten, was Mikrotransaktionen angeht: Outfits, Fähigkeiten, Spieler für das Online-Team – das alles kann und soll im Vollpreistitel noch zusätzlich gekauft werden.

Auf die Spitze wird das Ganze mit den glücksspielähnlichen Lootboxen im MyTeam-Modus getrieben, was auch im obigen Trailer durchaus offen propagandiert wird – wenn auch eher als Unterhaltungsfaktor. Hier werden Ingame-Gegenstände z. B. über einen simulierten Spielautomaten oder Roulette freigeschaltet, weshalb die USK derzeit auch mit Beschwerden überflutet wird. Diese hatte "NBA 2K20" eine Freigabe ohne Altersbeschränkung erteilt und versucht nun zu beschwichtigen.

Solch ein simuliertes Glücksspiel sei, so heißt es in einem Blog-Eintrag, nicht Teil der USK-Leitkriterien und werde bei der Alterseinstufung daher nicht berücksichtigt. Im gleichen Atemzug gibt man aber zu, dass die aus dem Jugendschutzgesetz abgeleiteten Leitkriterien möglicherweise nicht mehr zeitgemäß sind. Der Ärger rund um Lootboxen und Mikrotransaktionen sei bekannt und man werde dies in den zuständigen Gremien und Ausschüssen noch einmal analysieren.

Die Diskussion über Glücksspiel in Videospielen geht damit in die nächste Runde, wobei sich die Rechtslage hier von Staat zu Staat unterscheidet. Belgien hat Lootboxen in "FIFA" etwa vor kurzem als illegales Glücksspiel eingestuft, worauf Publisher Electronic Arts die kostenpflichtigen FIFA Points in Belgien nicht mehr verkauft.

Nachdem sich mittlerweile diverse nationale Behörden dazu verpflichtet haben, Glücksspiel-Elemente in Spielen genauer unter die Lupe zu nehmen, hat der US-Spieleverband ESA erst im August reagiert und festgelegt, dass Spiele mit Lootboxen die jeweiligen Gewinnchancen offen anzeigen müssen.

Der Kampf gegen Lootboxen geht trotz einiger weniger rühmlicher Ausnahmen wie "Gears 5", wo vollends auf Beutekisten verzeichtet wird, also weiter, denn für Entwickler sind diese nach wie vor extrem lukrativ. Ändern könnte sich dies vor allem durch eine mögliche höhere Altersfreigabe, wodurch den Publishern ein großer Teil der Zielgruppe wegbrechen würde. So könnte in Großbritannien die Zeit bald vorbei sein, in der Spiele mit Glücksspiel-Elementen an Kinder verkauft werden. Ein Komitee des britischen Unterhauses hat einen Bericht vorgelegt, wonach kaufbare Lootboxen als Glücksspiel eingestuft werden können, und empfiehlt, die Alterseinstufung entsprechender Spiele in Zukunft anzupassen.

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