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Ride 3 - Alle guten Dinge sind drei?

04.12.2018 / 18:06 Uhr / Marc Friedrichs

Seit 2015 ist der italienische Entwickler Milestone, der sich mittlerweile im Grunde fast ausschließlich mit Motorrad-Rennspielen beschäftigt und von "MotoGP" bis "Monster Energy Supercross" beinahe die komplette Zweirad-Schiene zu bieten hat, mit der "Ride"-Reihe unterwegs und versucht sich hier an einer Rennsimulation im Stile von "Forza Motorsport". Seien wird ehrlich: Teil 1 war dürftig und der Zweite zwar deutlich besser, aber immer noch nicht erwähnenswert. Nun ist seit ein paar Tagen "Ride 3" im Handel erhältlich und will getreu dem Motto "Alle guten Dinge sind drei" nun richtig zünden. In unserem Test verraten wir, warum Milestone hier auf einem guten Weg ist, der Titel aber dennoch nicht 100%ig überzeugen kann.

Ride 3

Erst einmal setzt "Ride 3" das Konzept der ersten beiden Ableger fort und man erkennt immer mehr, dass die Italiener weiterhin Turn 10 und "Forza Motorsport" als großes Vorbild haben – nur dass Milestone eben nicht auf Autos, sondern auf Zweiräder setzt. Und von diesen gibt es im Game wahrlich genügend. Mehr als 200 Modelle aus unterschiedlichen Epochen und diversen Klassen haben es ins Spiel geschafft, darunter Motorräder von Herstellern wie BMW, Yamaha, Ducati und vielen mehr. Die Bikes sehen dabei vor allem im Showroom hervorragend aus und können mit vielen Details überzeugen. Leider kann man sich diese aber nicht wie bei Forza Vista von ganz nah ansehen.

Dafür können interessierte Spieler sich beim Setup der Böcke ordentlich austoben. Individuelle Einstellungen an den Federn sind genauso möglich wie z. B. Änderungen an den Stoßdämpfern oder der Gangübersetzung. Zudem gibt es eine riesige Auswahl an Tuning-Upgrades, mit denen man an sich konservativen Motorrädern ordentlich Power spendieren kann. Doch nicht nur die Leistung lässt sich optimieren, auch das Aussehen der Zweiräder kann man seinen Wünschen anpassen. Hier stehen nicht nur optische Tuningteile wie z. B. Felgen oder Bremshebel zur Verfügung, auch ein Lackierungseditor ist vorhanden, um nicht nur die Bikes, sondern auch den Fahrer von Helm bis Stiefeln zu individualisieren.

Ansonsten bietet "Ride 3" eher Standardkost. Durch Rennen gewinnt man Preisgelder, die man in bessere Zweiräder investiert, um in kommenden Rennen erneut konkurrenzfähig zu sein. Auffällig ist dabei ein recht schwankender Schwierigkeitsgrad: mal gewinnt man ein Rennen locker, mal benötigt man schon für einen ausreichenden dritten Platz mehrere Versuche – und das innerhalb eines Kapitels. Die Stärke der KI lässt sich zwar für jedes Rennen einstellen, am Ende macht sich das dann jedoch kaum bemerkbar. Und als wenn das nicht schon unnötig genug wäre, sagt oft auch der Leistungsindex der teilnehmenden Motorräder kaum etwas aus. Ginge es nach den nackten Zahlen, müsste man manchmal ein Rennen locker nach Hause fahren können, hat letztendlich dann aber kaum eine Chance auf den Sieg und wird von scheinbar schwächeren Maschinen in Grund und Boden gefahren.


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