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Dirt 5 - Racer ohne Tiefgang

03.11.2020 / 10:52 Uhr / Marc Friedrichs

Auch wenn Codemasters "Dirt" in unterschiedlichen Serien auf den Markt bringt, so kann man sich mittlerweile darauf verlassen, dass es fast jedes Jahr Nachschub für Racing-Fans gibt. Wir haben uns das kommende "Dirt 5" vorab angeschaut und verraten euch, ob der Titel etwas Neues zu bieten hat.

Dirt 5

Aber mal im Ernst: 2016 und 2019 war jeweils "Dirt Rally" an der Reihe, 2017 "Dirt 4" und jetzt "Dirt 5". Auch wenn sich die beiden Reihen in ihrem Anspruch unterscheiden, so stellt sich zumindest aus unbeteiligter Sicht trotzdem die Frage, ob sich die Serien durch diesen strengen Releasezyklus nicht unnötig abnutzen. Das Problem hatten schließlich schon ganz andere Spiele auch zu genüge, wenn man bspw. an "Need for Speed" denkt. Und ja, irgendwo lässt "Dirt 5" Innovation vermissen und wirkt eher wie ein Best-of aller bisherigen "Dirt"-Spiele. Was den Titel gewissermaßen rettet, ist die Tatsache, dass er ansich ein gutes Rennspiel ist. Aber ich will das Fazit an dieser Stelle noch nicht vorwegnehmen.

"Dirt 5" ist im Grunde ein reinrassiger Arcade-Racer. Der Simulationsanspruch ist gering und somit gibt es keinerlei Einstiegshürden. Jeder Spieler, egal ob er ein alter Hase oder Neueinsteiger ist, wird mit dem Racer gut zurechtkommen. Wer etwas mehr Herausforderungen sucht, kann eine Handvoll Fahrhilfen wie ABS deaktivieren; das war es dann aber auch schon fast. Richtig anspruchsvoll wird "Dirt 5" auch ohne Assistenzsysteme nie, aber das soll keinesfalls negativ gemeint sein. Das Spiel setzt auf kurzweiligen Rennspaß, in dessen Verlauf auch mal großzügig gerempelt werden darf. Dadurch auftretende Beschädigungen sind dann auch nur rein kosmetischer Natur und beeinflussen das Fahrverhalten nicht. Und wenn man mal durch einen Crash nach hinten geworfen wird, so ist das in "Dirt 5" auch noch lange kein Beinbruch. Ein recht ausgeprägtes Gummiband sorgt dafür, dass das Fahrerfeld stets nah beieinander bleibt. Soll heißen: wer führt, liegt immer nur knapp vorne, und wer hinten liegt, hat jederzeit die Chance, wieder auf die vorderen Plätze zu gelangen.

Inhaltlich bietet "Dirt 5" neben 63 Fahrzeugen aus 13 Klassen wieder einen Haufen klassischer Rennen von Rally Raid über Ice Breaker bis hin zu Landrush. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es aber mit Path Finder auch immerhin einen neuen Modus, hinter dem sich recht harte Offroad-Rennen verstecken. Letzten Endes wird so ein recht großer Umfang geboten, wobei sich die spielerische Abwechslung jedoch meistens aus unterschiedlichen Untergründen und Witterungseinflüssen ergibt, die das Fahrverhalten beeinflussen. Positiv stechen dabei dann vor allem die Gymkhana-Rennen heraus, die mit Sprüngen und Hindernissen für wirkliche Abwechslung sorgen.


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Kommentare

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Wolfgang
Guter Test.

03.11.2020 / 15:59 Uhr / Wolfgang

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