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Diablo IV - Einmal Hölle und zurück

"Diablo" existiert und begeistert Spieler seit 1996. Mit Teil 4 will Blizzard nun alles in den Schatten stellen und beweisen, dass ihnen die Reihe am Herzen liegt. Wir haben uns bereits ausführlich mit dem Action-RPG beschäftigt, im folgenden Test erfahrt ihr mehr.

Wolfgang Kern

von Wolfgang Kern

06.06.2023, 14:21 Uhr 2

"Diablo IV" ist ab heute endlich offiziell erhältlich und Fans der Reihe durften bereits mit der Ultimate Edition Tage vor dem Release im Early Access Hand anlegen. Blizzard erfindet das Rad hier zwar nicht neu, verpasst der Reihe jedoch ein Update, dass sich spielerisch und optisch sowie auch inhaltlich sehen lassen kann.

Wir beginnen zuallererst damit, einen Charakter auszuwählen. Die Klassen – Barbar, Druide, Totenbeschwörer, Jäger oder Zauberer – unterscheiden sich in Aussehen, Fähigkeiten und Bewaffnung. Euren Charakter könnt ihr ebenso optisch anpassen, obwohl dieser meistens unter großen Rüstungen versteckt ist. Die Story des Spiels beginnt zügig. Das Land Sankturio wird von der Dämonin Lilith bedroht. Zurück aus ihrem Exil, beschwört sie Monster und versucht die Menschen ihrem Willen zu unterwerfen. Dabei ist unser Held oder unsere Heldin die Rettung für das Land.

Zu Beginn hat man noch kaum Attacken, Fähigkeiten oder Skills, aber durch das schnelle Fortschritt-System schnetzelt man sich rasant durch Gegnerhorden. Man wird in kürzester Zeit nur so von Fähigkeiten und Boni überschüttet und darf seinen Kämpfer ausbauen, wie man möchte. Dabei greifen Gameplay, Rollenspiel-Elemente und Spaß direkt ineinander und das Spiel zieht einen förmlich in seinen Bann. Loot ist überall zu finden und Gegner lassen immer wieder seltene Gegenstände fallen. Der Kern des Spiels ist nach wie vor Diablo-like und das ist auch gut so.

Das Gameplay hat sich auch nicht stark verändert, verbessert aber allemal. In isometrischer Ansicht bewegen wir uns durch die große, atmosphärische Welt und kämpfen gegen die unterschiedlichsten Widersacher aus der Hölle. Eine rote Kugel zeigt den Gesundheitszustand, die blaue Kugel unsere Wut, um bessere Angriffe ausführen zu können. Sechs Knöpfe können dann am Controller für Attacken und Fähigkeiten belegt werden. Mittels B kann ausgewichen werden, allerdings ist der Cooldown mit fünf Sekunden etwas lange. Alles fühlt sich vertraut an.

Das Kampfsystem ist hervorragend gemacht und "Diablo IV" setzt hier definitiv neue Maßstäbe. Trotz teils großer Kämpfe verliert man nur selten den Überblick und wenn, dann auch nur für eine Sekunde. Es fühlt sich richtig gut an, mit seinen Waffen in die Schlacht zu ziehen und jeder Hieb, Schlag oder Schuss, der sitzt, wird belohnt. Dabei stehen wir wieder Gegnerhorden, kleineren Boss-Gegnern und riesigen End-Gegnern gegenüber. Die Vielfalt ist riesig und jedes Gebiet in "Diablo IV" hat unterschiedliche Arten von Feinden.

Mittels Erfahrungspunkte erreichen wir neue Level und erlangen wie gehabt Fertigkeitspunkte, die im Skilltree eingesetzt werden. Dabei hat man eine riesige Auswahl an Skills, die auch wieder Rückgängig gemacht werden können. So habt ihr die Möglichkeit, eure Skills immer wieder neu anzuordnen und auszurichten. Jeder Charakter kann somit in unzählige und unterschiedliche Richtungen ausgebaut werden. Das ergibt einen hohen Wiederspielwert.

Jede Stadt – die jeweils auch mit Schnellreisepunkten versehen sind – bietet unterschiedliche Händler, Schmiede und mehr, bei denen man Waffen, Ausrüstungen und Anderes erhält. Auch können Waffen oder Gegenstände dort deponiert werden und der Charakter optisch neu angepasst werden. Das Spiel bietet hier allein unzählige Möglichkeiten, die man erst nach und nach alle entdeckt.

Die Welt von "Diablo IV" ist nicht nur riesig, sondern hat auch wirklich viel zu bieten. Von Sümpfen bis hin zu dunklen Wäldern, schneebedeckten Bergen oder sandigen Küsten ist hier alles vertreten. Einmal in der offenen Welt lädt das Spiel gefühlt nie nach. Bewegt man sich mit der Schnellreise, wird kurz ein Ladebildschirm angezeigt. Dasselbe gilt für Dungeons, Höhlen oder eben auch Story-Missionen. Im späteren Verlauf erhält man auch ein Pferd, mit dem man sich schneller von A nach B bewegen kann.

Generell ist zu sagen, dass "Diablo IV" ein richtig finsteres und brutales Spiel geworden ist. Die düstere Welt von Sankturio wird perfekt eingefangen und die vielen unterschiedlichen Dungeons und Unterwelten passen perfekt zum Rest des Spiels. Die Charaktere sehen allesamt wirklich gut aus und vor allem die vielen Bosse können sich besonders sehen lassen. Immer wieder werden wir mit schönen animierten Zwischensequenzen belohnt, die die Story vorantreiben und unsere Augen verwöhnen.

Technisch lässt "Diablo IV" wirklich keine Wünsche offen und liefert ein nahezu perfektes Erlebnis. Wir konnten im Test keine grafischen Probleme feststellen, selbst wenn zehn Online-Spieler in einem Event gleichzeitig ihre Attacken auf die Gegner niederließen. Die Welt ist unglaublich detailliert, schön und auch extrem eklig. Auch der Sound kann sich hören lassen und passt genauso wie die tollen Sprecher perfekt zum Spiel. Wir sind begeistert.

"Diablo IV" hat natürlich auch einen Multiplayer. Das Spiel ist grundsätzlich immer online und man begegnet auch anderen Spielern in der Welt. Mit bis zu drei weiteren kann man so die Story und alles andere kooperativ erleben, lokal werden zwei Spieler unterstützt. Der Online-Koop-Modus ist 100% Crossplay und Cross-Plattform, egal welche Generation oder welches System. Zusätzlich gibt es im Endgame dann auch noch einen PvP-Modus, in dem man zu 8 gegeneinander antreten kann.

Zu guter Letzt sollte noch erwähnt werden, dass es einen Battle Pass mit Seasons gibt, der natürlich erst späterer bewertet werden kann. Man muss sich ansehen, wie sich dieser auf das Endgame auswirkt. Zudem ist der In-Game-Store für Cosmetics auch etwas fragwürdig, zumal Dinge wie eine Pferderüstung bis zu 25 Euro kosten.

1Fazit

Zu den Kommentaren (2)

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Dieses Rating für registrierte Benutzer lebt von der Qualität der verteilten Sterne. Seid bei eurer Bewertung also fair... [+]: Nur selten hat ein gutes Spiel die Höchstnote verdient und natürlich muss auch ein schwächeres Spiel nicht gleich immer komplett abgestraft werden. Je objektiver ihr eure Sterne vergebt, desto aussagekräftiger ist am Ende die Gesamtwertung. [–]

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KOMMENTARE


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Wolfgang

Wolfgang

06.06.2023, 14:39 Uhr

Bin wirklich begeistert.

Marc

Marc

06.06.2023, 14:28 Uhr

Bislang wohl Spiel des Jahres... :) = Smile

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