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Medal of Honor: Warfighter - Einmal Realismus zum Mitnehmen bitte

08.11.2012 / 14:43 Uhr / Jens Kopper

Auch auf die Gefahr hin, dass mich die versammlte "Call of Duty"- bzw. "Battlefield 3"-Fangemeinde lynchen wird: Ich bin eigentlich kein Fan dieser Hardcore-Mega-Hochglanz-Saucool-Explosions-Orgien. Bei "CoD" hab ich zum Beispiel hysterisch lachend auf dem Boden gelegen, als vor meinen Augen der Eifelturm zerbröselt ist. Die Fangemeinde mag ja das Credo "Bigger is Better" lieben, mir persönlich ist das alles etwas zu sehr auf cool getrimmt. Daher war die Ankündigung des neuen "Medal of Honor" für mich durchaus interessant. Auch wenn mir klar ist, dass die letzten "MoH"-Teile eher schlechterer Natur waren. Trotzdem wollte ich mir "das realistischere Kriegsspiel" nicht entgehen lassen. Wobei Realismus in Videospielen so eine Sache ist. Wie entspannt wäre der reale Krieg am Hindukusch, wenn man sich nach einigen Treffern einfach kurz hinter einer Deckung verkriechen und danach komplett geheilt wieder in den Kampf einsteigen könnte. Oder um es mit den Worten eines Kollegen zu sagen: "Scheiß auf tatsächlichen Realismus!" Trotzdem habe ich mich in die Welt der modernen Terrorbekämpfung gestürzt und die eine oder andere Überraschung erlebt.

Wie bei jedem Shooter gilt auch für "Medal of Honor: Warfighter": Einen Oscar gewinnt keiner der Drehbuchautoren. Die Story ist platt, ziemlich klar in gut und böse aufgeteilt und überrascht eigentlich niemanden. Dafür hat es der Entwickler Danger Close aber geschafft, nicht vollkommen den Bezug zur Realität zu verlieren. Euer Trip führt euch von Pakistan zu den Philippinen, dann nach Dubai, über einen Frachter auf offener See bis zu einem Kurztrip nach Bosnien-Herzegowina. Natürlich sind die bösen Islamisten dabei, den Wächter der weltweiten Demokratie, die USA, zu attackieren. Teilweise sind die Missionen von echten Einsätzen inspiriert, was dem ganzen Geschehen einen etwas geerdeteren Eindruck gibt. Natürlich kracht es immer mal wieder. Direkt zu Beginn jagt man zum Beispiel ungewollt einen kompletten Containerfrachter in die Luft, was übrigens frappierend an den Showdown der unsäglichen "A-Team"-Verfilmung erinnert. Oder aber man ist dabei, eine Ladung Geiseln aus einem vom Monsum überfluteten Slum zu befreien. Dick aufgetragen, ja. Aber niemals so over the top, wie bei anderen Genrekollegen. Dazu passend ist die deutsche Synchronisation keine komplette Katastrophe. Ja, die Sprüche sind sehr oft hohl und unfreiwillig komisch. Aber die eine oder andere Stimme hat wenigstens halbwegs professionellen Touch und besonders über die Stimme von Engelbert von Nordhausen habe ich mich richtig gefreut. Die deutsche Stimme von Samuel L. Jackson passt einfach immer.


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