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Metro: Exodus - Raus an die frische Luft

14.02.2019 / 11:02 Uhr / Marc Friedrichs / Seite 2

Dass der Weg in die goldene Zukunft für den Spieler äußerst steinig und mühselig ist, werden alle, die die beiden ersten Teile bereits gespielt haben, schnell erahnen. 4A Games nimmt uns wie gehabt beim Spielen nicht an die Hand. Hilfsfunktionen gibt es kaum, die Wegführung ist nahezu nicht existent. Dazu lauern in der atomverseuchten Welt an jeder Ecke Mutanten, die Munition ist eigentlich durchgehend knapp, auf eine automatische Heilung kann man lange warten, der Taschenlampe geht ständig der Saft aus und die ebenfalls oft zwingend notwendige Gasmaske verschmutzt andauernd und muss gereinigt werden. Ein Albtraum.

Auf das ganz große Actionspektakel mit übertrieben inszenierten Kämpfen müssen Spieler in "Metro: Exodus" verzichten – und das ist auch gut so. Es gibt zwar Szenen, in denen man sich z. B. durch einen imposanten Wüstensturm kämpfen oder einen Zug spektakulär zum Entgleisen bringen muss, jedoch liegen die Stärken des Spiels eindeutig eher im Kleinen verborgen. Typisch für die Reihe gibt es immer mal wieder diese Survival-Horror-ähnlichen Momente, in denen man beispielsweise durch dunkle Bunker herumirrt und sich nur auf seine Taschenlampe verlassen muss, während das Magazin der Pistole mal wieder nahezu leer ist. Diese klaustrophobischen Szenen lockern die Endzeitvision stets hervorragend auf.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer wieder Schussgefechte, die die Waffen ordentlich zum Glühen bringen. Möchte man an dieser Stelle etwas Kritik äußern, dann könnte man sagen, dass diese Szenen – wie schon in den Vorgängern – aufgrund der Gegnerhorden oft ein wenig zu monoton daherkommen. Es gibt zwar wie bereits in "Metro: Last Light" auch hier einige Schleichpassagen, in denen man die Feinde aus dem Hinterhalt angreifen kann, aber gerade bei den großen Ballereinlagen stürmen die Gegner vor allem in der ersten Spielhälfte teils wie an der Schnur gezogen auf Artjom und somit den Spieler zu. Erst im späteren Verlauf werden die Arenen größer und die Kämpfe somit kniffliger und gewinnen an Reiz.


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Kommentare

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Marc
Jepp, ist nicht perfekt aber empfehlenswert.

14.02.2019 / 17:20 Uhr / Marc

Wolfgang
Klingt ja gar nicht mal so schlecht.

14.02.2019 / 16:14 Uhr / Wolfgang

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