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Alan Wake - Gegen Dunkelheit hilft nur Licht

12.05.2010 / 11:39 Uhr / Marc Friedrichs / Seite 2

"Alan Wake" versteht sich allerdings nicht als Horrorspiel à la "Silent Hill". Remedy spricht bewusst von einem "Psychological Action Thriller" und präsentiert das Spiel ähnlich einer TV-Serie, wodurch eher eine Nähe zu "Twin Peaks" oder auch "Twilight Zone" deutlich wird. Das Spiel wird dabei nicht in einem Teil durchgespielt, sondern in einzelne Episoden untergliedert. Jedes mal gibt es einen Vorspann, eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse und am jeweiligen Ende einen ordentlichen Cliffhanger. Wer mehr erfahren will, muss weiterspielen. Einen einzigen Nachteil hat der TV-Stil natürlich: Das Spiel ist äußerst linear. Wer kein Problem damit hat, vorgegebene Wege zu laufen und Missionen in fester Reihenfolge zu spielen, wird dies aber mit Sicherheit verschmerzen können.

Eines steht jedenfalls schon nach wenigen Spielminuten fest: "Alan Wake" ist gruselig ohne richtigen Horror zu bieten – und das ist durchaus positiv gemeint. Ausnahmsweise spielt das Spiel mit dem Spieler und nicht umgekehrt. Anstelle auf Schockmomente zu setzen, bietet das Spiel von Anfang bis Ende eine kontinuierliche Gruselstimmung auf gleich bleibendem Niveau.

Gleich zu Beginn ist z.B. schon einmal Gänsehaut garantiert: Alan und Alice wollen den Schlüssel ihres Domizils bei einem gewissen Mr. Stuckey in einem Diner abholen. Während eine anscheinend verwirrte alte Frau noch davor warnt, sich ins Dunkel zu begeben, macht sich Alan auch schon auf den Weg durch einen düsteren Korridor, um Mr. Stuckey in den hinteren Räumen aufzusuchen. Knarrende Fußböden, krächzende Stimmen aus dem Hintergrund sowie eine knochige Hand, die Schlüssel samt Wegbeschreibung reicht, später und Alan und Alice sitzen wieder im Auto auf dem Weg zur Unterkunft. Das ein "anderer" Mr. Stuckey noch aus dem Diner rennt und mit einem Schlüssel hinter dem Pärchen her winkt, sieht natürlich nur der Spieler.

Jetzt nimmt das Spiel seinen Lauf. Alan und Alice streiten, Alice verschwindet und Alan erwacht irgendwann ohne Erinnerung an die letzten Tage im Wrack eines Autos. Die Verwirrung nimmt schon fast groteske Züge an, als Alan dann Teile seines eigentlich noch gar nicht geschriebenen Manuskripts findet. Auch wenn er sich nicht erinnern kann, diese geschrieben zu haben: seine Schrift spricht eine andere Sprache.


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