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Alan Wake - Gegen Dunkelheit hilft nur Licht

12.05.2010 / 11:39 Uhr / Marc Friedrichs / Seite 3

Von da an übernimmt wieder der Spieler das Kommando und läuft durch unendlich wirkende, dunkle Wälder. Das wäre dank einer Taschenlampe noch nicht so schlimm, aber leider tauchen aus dem aufkeimenden Nebel auch dubiose Gestalten auf, die Alan an den Kragen wollen. Hört man in der Nähe dann plötzlich eine Motorsäge, nimmt man automatisch die Beine in die Hand.

Immer ist Flucht natürlich keine Lösung und so muss man dann doch öfters mal von seiner Pistole Gebrauch machen. Dabei heißt es als erstes, den Gegner mit der Taschenlampe anvisieren, um ihn danach mit Blei voll zu pumpen. Ist das bei ein oder zwei Gegnern noch relativ simpel, hat man bei größeren Gruppen doch das eine oder andere Problem. Dafür muss Alan dann ein wenig aufrüsten. Mit Leuchtfackeln kann man beispielsweise mehrere Feinde gleichzeitig blenden und sie von ihrer dunklen Energie befreien und mit Blendgranaten geht bei ihnen sofort das Licht aus.

Im Laufe des Spiels hat man es aber nicht nur mit menschlichen Gegnern zu tun, auch die Natur beginnt sich gegen Alan zu verschwören. In bester Hitchcock-Manier wird man so z.B. von Vogelschwärmen angegriffen oder von lebendig gewordenen Maschinen verfolgt. Ihr seht, für Abwechslung ist also durchaus gesorgt.

So actionreich die Kämpfe auch sein mögen, das Spiel lebt eher von den Szenen ohne Gegnern. Auf den (zugegebenermaßen oft recht langen) Fußmärschen muss man immer wieder Orte besuchen, um die man am liebsten einen großen Bogen machen würde. Dunkle Minen, verlassene Farmen: selbst mit Taschenlampe "bewaffnet" - oder gerade deshalb? - fühlt man sich an jeder Stelle beobachtet und leuchtet jedem kleinsten Geräusch hinterher. Die stimmige Sound- und Musikkulisse trägt natürlich ihren Teil dazu bei.

Quasi als i-Tüpfelchen kommen die mysteriösen Manuskripte aus Alans eigentlich noch nicht geschriebener Horrorgeschichte dazu, in der man sich plötzlich als Hauptcharakter wiederfindet. Manche Teile beschreiben Ereignisse der letzten Tage, an die man sich nicht erinnern kann und somit ein wenig Licht in die Dunkelheit der Verwirrung bringen, andere schauen in die Zukunft. Und gerade letzteres macht beim Lesen doch hin und wieder ein wenig Angst, schließlich kann das gerade Gelesene schon in dem Augenblick eintreten, in dem man das Manuskript zur Seite gelegt hat. Manchmal ist es eben schlimmer zu wissen was kommt...


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